Seenachtsfest ein Flop – die finanzielle Lage wird prekär
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Seenachtsfest ein Flop – die finanzielle Lage wird prekär

Das Luzerner Feuerwerk ist in Gefahr. Seine Finanzierung war immer schwierig, wie die Verantwortlichen bestätigen. Nach dem Fest-Flop vom Wochenende wirds jedoch prekär.

«Viele wissen gar nicht, dass das Feuerwerk von Privaten finanziert und nicht mit Steuergeldern bezahlt wird», sagt Hans Zwahlen, Präsident des Vereins Seenachtsfest. Nur gerade 60 000 Besucher wollten am Samstag das 90 000 Franken teure Feuerwerk sehen, 20 000 weniger als vor einem Jahr, 40 000 weniger, als die Organisatoren erwartet hatten. Entsprechend liegt auch der Umsatz aus dem Rahmenprogramm tiefer, so viel ist klar, auch wenn die genauen Zahlen noch nicht vorliegen. Bekannt ist bislang der Erlös aus dem Pin-Verkauf: 3000 verkaufte Anstecker brachten 15 000 Franken ein.

Von einem Fest-Frust will Hans Zwahlen aber nicht sprechen. Denn von den Zuschauern sei nur positives Echo gekommen. Sorge bereite ihm vielmehr das mangelnde Interesse Luzerner Geschäftsleute, die zwar vom Anlass profitieren, aber nicht investieren wollen, so der Seenachtsfest-Präsident. Der enorme Besucherschwund macht es da nicht einfacher, Wetterpech hin oder her. Das weiss auch Hans Zwahlen: «Die Finanzierung wird eine Zitterpartie. Ende Jahr wissen wir, ob 2006 ein Seenachtsfest stattfindet.»

(sam)

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