05.06.2014 20:59

Flug MH370

Seglerin will brennende Boeing 777 gesehen haben

Über zweieinhalb Monate nach dem Verschwinden der Maschine der Malaysian Airline ist ihr Verbleib noch immer völlig ungeklärt. Die Behörden gehen jetzt dem Bericht einer Britin nach.

von
kko

Die australischen Behörden untersuchen derzeit die Aussage einer britischen Seglerin, die in der Nacht des Verschwindens der Boeing 777 einen Feuerball über dem Indischen Ozean gesehen haben will.

In der Nacht vom 7. auf den 8. März war plötzlich die Verbindung zum Flug MH370 der Malaysia Airlines abgebrochen, der auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking war.

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In besagter Nacht war die 41-jährige Katherine Tee mit ihrem Mann vom südindischen Kochi nach Phuket unterwegs und hielt Wache auf dem Schiff. Plötzlich habe sie geglaubt, ein brennendes Flugzeug mit einem Schweif aus schwarzem Rauch zu sehen. «Es war etwa auf halber Höhe der anderen Flugzeuge, die ich auf diesem Teil der Überfahrt gesehen hatte», schreibt Tee auf ihrem Blog. Sie habe ihren Augen nicht getraut und sei sich nicht sicher gewesen, was sie da gesehen habe.

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Erst an Land erfuhr Tee vom Verschwinden der Boeing 777, meldeten ihre Beobachtungen aber erst jetzt, weil zuvor in einem ganz andern Gebiet nach der Maschine gesucht worden war.

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Trotz wochenlanger Suchaktionen fehlt von dem Flugzeug mit 239 Passagieren an Bord bisher jede Spur. Einzig Satellitendaten deuteten darauf hin, dass die Maschine im südlichen Teil des Indischen Ozeans abgestürzt ist, weil der Treibstoff ausging.

Ende Mai war die Suche eines unbemannten U-Bootes im südlichen Indischen Ozean aber eingestellt worden. Eine ausgedehntere Unterwassersuche auf 56000 Quadratkilometern soll den Angaben zufolge im August beginnen. Bis dahin sollen bessere Sonargeräte beschafft werden.

(kko/sda)

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