Horror-Crash in Endingen: «Sein Baby muss jetzt ohne Vater aufwachsen»

Aktualisiert

Horror-Crash in Endingen«Sein Baby muss jetzt ohne Vater aufwachsen»

Der 24-jährige Buspassagier, der beim Unfall in Endingen AG am Dienstag verstorben ist, hinterlässt eine kleine Tochter. Er war erst vor kurzem Vater geworden.

von
nsa

Der Versicherungsangestellte Jonas M. ist erst vor wenigen Wochen in die Aargauer Gemeinde Endingen gezogen, vor zwei Wochen wurde er Vater einer Tochter – nun ist er tot. Der 24-Jährige verlor am Dienstagmorgen bei dem schweren Verkehrsunfall mit einem Lastwagen, einem Postauto und einem PW sein Leben.

In Endingen sitzt der Schock tief: «Sein Tod hat mich erschüttert», sagt ein Bekannter von M. zum «Blick». «Sein Neugeborenes muss jetzt ohne Vater aufwachsen.» M. sei ein toller Mensch gewesen und werde sehr vermisst. In Grächen – seinem Heimatdorf im Wallis – sei M. als Fussballspieler aktiv gewesen. «Das ganze Dorf kannte ihn. Alle stehen unter Schock.»

Beim zweiten Todesopfer handelt es sich um die 18-jährige KV-Lehrtochter G.S. Ein Freund sagt über die junge Frau: «Sie hat viel gelacht.»

Verletzte ausser Lebensgefahr

Viele Fragen rund um den tragischen Unfall sind noch unbeantwortet. Befragt wurden inzwischen der Postauto-Chauffeur und der Fahrer des Unglücks-Lastwagens. Beide sind bei dem Unfall unverletzt geblieben. Genauere Angaben zu den Aussagen will die Aargauer Kantonspolizei aber nicht machen, da die Ermittlungen noch am Laufen sind.

Die beiden Buspassagiere, die bei dem Unfall schwere Verletzungen erlitten, sind inzwischen ausser Lebensgefahr. Das bestätigte das Kantonsspital Baden der «Aargauer Zeitung».

Spital-Sprecher Marco Bellafiore sagte: «Ihr Zustand ist nach wie vor ernst, aber stabil.» Wann die Patienten die Klinik wieder verlassen könnten, sei noch unklar. «Sie werden sicher noch eine Zeit lang im Spital bleiben müssen.»

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