Honegger im Stylecheck: «Sein Tschöpli war arg eng geschnitten»
Aktualisiert

Honegger im Stylecheck«Sein Tschöpli war arg eng geschnitten»

Arthur Honegger hatte gestern Abend seinen lang erwarteten Einstand bei «10vor10» und sorgte sogleich für Gesprächsstoff. Nicht zuletzt wegen seines Stylings.

von
Monika Rufener
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Premiere im Studio von «10vor10»: Arthur Honegger steht zum ersten Mal im SRF-Studio. Doch was ist bloss mit seinem Sakko los?

Premiere im Studio von «10vor10»: Arthur Honegger steht zum ersten Mal im SRF-Studio. Doch was ist bloss mit seinem Sakko los?

screenshot SRF
«Sein Tschöpli war heute arg eng geschnitten», so ein Twitter-User.

«Sein Tschöpli war heute arg eng geschnitten», so ein Twitter-User.

screenshot SRF
Auch der Bart von Honegger scheidet die Geister. Die einen finden den Bart cool, ...

Auch der Bart von Honegger scheidet die Geister. Die einen finden den Bart cool, ...

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Er soll der Nachrichtensendung «10vor10» eine Verjüngungskur verpassen: Gestern Abend feierte Arthur Honegger als SRF-Anchorman seine Premiere. Obwohl man dem 35-Jährigen in der Schnelligkeit der Moderationen die Nervosität anmerken konnte, wirkte Honegger kompetent und sympathisch. Zu reden gab jedoch seine äussere Erscheinung. Ein Stylecheck:

1. Der Bart

Der Bart von Arthur Honegger sorgte bereits bei Bekanntgabe seines «10vor10»-Moderationsjobs für Gesprächsstoff. Das SRF sah jedoch keinen Grund, Honegger wegen seines neuen Jobs als Nachrichtensprecher den Bart zu stutzen: «Arthur Honegger trägt seinen Bart schon länger. Wir sahen keinen Grund, dies zu ändern. Ich persönlich finde, ihm steht der Bart sehr gut», erklärt Tatjana Kotoric, Chefstylistin bei SRF. Schliesslich setzte auch sein Vorgänger Stephan Klapproth auf Gesichtsbehaarung. «Wenn Prince Harry mit Dreitagebart rumlaufen darf, darf es auch Arthur Honegger. Einen Dreitagebart als ungepflegt zu betiteln, ist ziemlich antiquiert», meint Lifestyle-&-Fashion-Redaktor Marc-André Capeder vom Friday Magazine. Für Stil-Expertin Sabrina Pesenti ist ein Bart für den 36-Jährigen die richtige Wahl. «Sonst würde er wahrscheinlich wie ein Milchbubi aussehen», so Pesenti gegenüber 20 Minuten. Trotzdem: «Der Bart ist nicht wirklich kompakt und wirkt dadurch ungepflegt. Herr Honegger sollte dringend einen Barbershop aufsuchen.»

2. Das Sakko

Auf Twitter heimste Arthur Honegger für seine Premiere viel Lob ein, Tadel gab es aber für das Sakko. Auch unsere Styling-Experten sind sich einig: Das Tschöpli macht keine gute Figur. «Es sitzt nicht richtig und der erste Knopf ist zu hoch über der Taille, deswegen wirkt es nicht fertig angezogen», kritisiert Sabrina Pesenti. Für Styling-Beraterin Luisa Rossi liegt das Problem ebenfalls beim Schnitt des Oberteils: «Das Sakko ist in der Taille zu eng», so Rossi. Und was sagt Tatjana Kotoric zu der Kritik? «Eine schlanke Anzugssilhouette wird schon seit Längerem von vielen Labels gezeigt und ist nichts Neues. Wenn es zum Typ passt, finde ich das sehr toll», so die SRF-Chefstylistin. Wichtig sei ihnen, dass sich der Moderator im gewählten Stil auch wohl fühlt. Dies sei bei Honegger der Fall.

3. Die Krawatte

Auch mit der roten Krawatte führte Arthur Honegger eine von Stephan Klapproth gegründete Tradition fort. Unsere Styling-Experten hätten jedoch eine andere, gedecktere Farbe vorteilhafter gefunden. Der Grund: Honeggers Krawatte lampte während seiner Moderation unter dem Jackettknopf durch: «Das ist mir unter dem Bauchnabel zu viel AHA-Effekt», kritisiert Rossi.

Übrigens: Arthur Honegger trägt die Kritik wegen des zu eng anliegenden Anzugs mit Humor.

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