Aktualisiert 23.08.2005 21:00

Seit Messbeginn gab es noch nie so viele Niederschläge

Das Jahrhundert-Unwetter hat in der Schweiz möglicherweise sechs Menschen in den Tod gerissen. Die jüngsten Unwetter werden laut MeteoSchweiz vielerorts als Jahrhundertereignis in die Wettergeschichte eingehen.

An vielen Messstationen wurde seit Messbeginn noch nie so viel Niederschlag registriert. Der hohe Pegelstand des Vierwaldstättersees setzte die Luzerner Altstadt unter Wasser.

In Dürnten im Zürcher Oberland wurde eine männliche Leiche aus dem Dorfbach geborgen. In Küblis im Bündnerland wurde eine 72-jährige Spaziergängerin von einem umstürzenden Baum in die Landquart geschleudert und wird seither vermisst.

Ein Wildbach brachte Tod und Verderben ins Berner Oberländer Dorf Brienz. Ein Frau verlor ihr Leben, eine weitere wird vermisst. Nach dem Tod von zwei Feuerwehrleuten im Entlebuch vom Sonntag sind damit bisher mindestens vier Menschen den Unwettern zum Opfer gefallen.

Von zum Teil massiven Überschwemmungen waren auch die Kantone Schwyz, Zug, Glarus und Uri betroffen. Die nach Osten weiterziehenden Niederschläge führten nun auch im Bündnerland in vielen Gemeinden zu Dutzenden von Evakuationen.

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