Aktualisiert 19.12.2019 10:42

John BoyegaSeit «Star Wars» kann er nur noch zu Hause feiern

Mit «Star Wars: Rise of the Skywalker» kommt die Saga zu einem vorläufigen Ende. John Boyega (27) ist damit zum Star geworden. Er blickt zurück – und nach vorn.

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Der finale Trailer zum letzten «Star Wars»-Abenteuer mit Daisy Ridley und Jon Boyega. <i>(Quelle: Disney)</i>

Dieser Film ist der letzte dieses Erzählstrangs. Wie fühlst du dich dabei?

Es ist surreal. «Star Wars» geht mehrere Generationen zurück. 1977 war ich noch nicht einmal ein Gedanke im Kopf meines Vaters!

Was waren die Höhepunkte während deiner Zeit bei «Star Wars»?

Das Lachen auf dem Set wird mir in Erinnerung bleiben. Daisy Ridley, Oscar Isaac und ich sprechen über alles. Diese Gespräche sind wirklich gut.

Gabs auch Tiefpunkte?

Klar. Wenn die Tage lang sind und man eine Szene dreht, die körperlich anspruchsvoll ist, und wir diese 26-mal wiederholen müssen. Oder wenn man hungrig ist, aber nicht essen kann. Da bekomme ich schlechte Laune. Und wenn man seine Familie vermisst. Dann habe ich mit meiner Mama gefacetimt.

Vertraust du ihr die «Star Wars»-Geheimnisse an?

Ach, die interessieren sie doch gar nicht. Sie weiss gar nicht so genau, was in den Filmen abgeht. Sie will einfach ihren Jungen sehen.

Wie hast du dich als Mensch in diesen fünf Jahren verändert?

Ich bin natürlich reifer geworden. Aber das liegt vermutlich nur daran, dass ich am Anfang dieser Reise 22 war und jetzt 27 bin. Was ich aber definitiv gelernt habe, ist, besser zu kommunizieren.

Vermisst du etwas in deinem neuen Leben als Star?

Für Leute, die gern ausgehen, ist die Umstellung sicher schwierig. Aber ich bin jemand, der am liebsten zu Hause ist. Wenn ich mal feiern will, rufe ich meine Freunde an und sie kommen zu mir. Manchmal denke ich aber daran, wie ich früher einfach mit meinen Freunden ins Shoppingcenter gegangen bin. Das waren noch Zeiten!

Du hast Daisy Ridley 2016 in Schutz genommen, als sie mit Hasskommentaren überschüttet wurde. Wie siehst du die Situation heute?

Gleich. Fans haben ein Recht auf ihre Meinung, aber es muss respektvoll sein. Wer ein Online-Bully ist, ist meiner Meinung nach schwach. Solche Leute mögen sich selbst nicht.

«Star Wars: The Rise of Skywalker» läuft im Kino.

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