Vormundschaftsfall: Sekretär hat gelogen
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VormundschaftsfallSekretär hat gelogen

Im Fall der Millionärin Doris Hertner aus Steckborn hat der Vormundschaftssekretär vor dem Verwaltungsgericht gelogen.

Deshalb wurde er zu einer bedingten Geldstrafe von 60 Tagessätzen à 127 Franken verurteilt und muss eine Busse von 500 Franken und weitere Kosten von 2500 Franken zahlen, wie die «Thurgauer Zeitung» berichtete. Die Vormundschaftsbehörde hatte die Millionärin wider besseres Wissen entmündigt. Der Arzt der Frau hatte in einem ausführlichen Gespräch aber keinen Grund für eine Bevormundung gesehen. Diese Tatsache hatte der Sekretär verschwiegen. Die Millionärin hatte 2002 einer Stiftung der Gemeinde drei Millionen Franken vermacht und weiteres Geld in Aussicht gestellt. Dann besann sie sich anders, worauf sie 2007 kurzerhand entmündigt wurde. Das Verwaltungsgericht machte den Entscheid 2008 rückgängig. (20 Minuten)

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