Aktualisiert

BaselSelbst Sicherheitsglas hält Vandalen nicht auf

Für viel Geld hat Basel vor einem Jahr für Fussgänger neue Stelen zur Orientierung aufgestellt. Zum Ärger der Stadt sind sie seit da beliebtes Ziel von Vandalen.

von
lha
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Schon wieder zu Bruch gegangen: Die Verglasung der Orientierungsstele beim Basler Totentanz wurde in der Nacht auf Montag zum Ziel von Vandalen. Nicht zum ersten mal.

Schon wieder zu Bruch gegangen: Die Verglasung der Orientierungsstele beim Basler Totentanz wurde in der Nacht auf Montag zum Ziel von Vandalen. Nicht zum ersten mal.

20 Minuten/lha
Schon im November wurde gleiche Stele beschädigt. Die Orientierungshilfen wurden erst im Sommer 2017 aufgestellt, seither sind bereits 11 Vandalismus-Fälle aktenkundig.

Schon im November wurde gleiche Stele beschädigt. Die Orientierungshilfen wurden erst im Sommer 2017 aufgestellt, seither sind bereits 11 Vandalismus-Fälle aktenkundig.

20 Minuten/daf
Die Stelen waren im Juni 2017 von der Regierung eingeweiht worden. Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann enthüllte die neue Stele am Centralbahnplatz.

Die Stelen waren im Juni 2017 von der Regierung eingeweiht worden. Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann enthüllte die neue Stele am Centralbahnplatz.

20 Minuten/lha

Sie sind ein Aushängeschild der Stadt und gehen notorisch zu bruch: Die sogenannten Fussgängerorientierungsstelen, die primär Touristen die Orientierung in Basel erleichtern sollen, sind ein anhaltend beliebtes Ziel von Vandalen. Die Stadt Basel hat erst vergangenes Jahr fast drei Millionen Franken für die 17 neuen Orientierungshilfen investiert.

In der Nacht auf gestern wurde die Verglasung der Stele am Blumenrain erneut zertrümmert. Es ist schon der elfte Fall seit Juni letzten Jahres, als die Stelen montiert wurden. Nach einer ersten Serie von Vandalenakten begann man sich im Präsidialdepartement schon im November Gedanken über Panzerglas zu machen (20 Minuten berichtete). Der Sachschaden im jüngsten Fall beläuft sich auf rund 3000 Franken.

Auch Sicherheitsglas schützt nicht vor Vandalen

Mittlerweile kommt Verbund-Sicherheitsglas zum Einsatz, eine Art Panzerglas, wie André Frauchiger, Sprecher des Basler Tiefbauamts auf Anfrage erklärte. Für die Vandalen ist dies aber offenbar kein Hindernis. «Es ist ziemlich mühsam», so Frauchiger. In jedem Fall wurde bislang Anzeige gegen Unbekannt eingereicht.

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