Aktualisiert 15.05.2007 20:06

«Selbst wenn das Lied kopiert wäre – es war das beste»

Mit «Molitva» gewann die Serbin Marija Serifovic den Eurovision Song Contest. Jetzt heisst es, der Song stamme von einer albanischen Sängerin. 20minuten.ch-User äusserten sich dazu im Talkback.

Joey Lik: Die Melodienführung und die Gesangstechnik im Refrain sind tatsächlich sehr ähnlich.

Daniela: Das sind nicht die gleichen Songs. Es gibt ähnlich klingende Passagen, doch das ist bei Schnulzen häufig der Fall.

Pascal Müller: Eine echte Schweinerei, dass hier schamlos kopiert wurde. DJ Bobo hätte gewinnen sollen, wenigstens war sein Lied original.

M.S.: Das Siegerlied musste mehr als zwei Monate im Voraus der Contest-Kommission vorgestellt werden. Die Albanerin hat ihr Lied erstmals im April präsentiert. Ergo ist sie die Schummlerin.

Meite Klar: Heutzutage wird geremixt, gecovert und ganz allgemein dem Retro-Kult gehuldigt: Warum stört man sich überhaupt an einem vermeintlichem Klau? Der Siegersong war der beste im Programm – darum hat er gewonnen. Basta.

Timo Meier: Nur der Auftakt des serbischen Refrains erinnert an das albanische Lied. Aber das ist bei U2s «Beautiful Day»/A-has «The Sun Always Shines on TV» und vielen anderen Songs auch so.

Sämtliche Talkback-Einträge sowie Audio/Videofiles der beiden Songs finden Sie hier.

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