Aktualisiert 22.09.2016 19:06

Testbetrieb eingestellt

Selbstfahrendes Mini-Postauto baut Unfall

Der Versuch mit den ersten selbstfahrenden Mini-Postautos in Sitten ist vorübergehend unterbrochen worden. Grund ist eine Kollision mit einem Lieferwagen.

von
woz
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Nach einem Unfall geht es mit dem Betrieb des Shuttles weiter: Ein autonomer Bus während eines Testbetriebes im Juni 2016. (Archiv)

Nach einem Unfall geht es mit dem Betrieb des Shuttles weiter: Ein autonomer Bus während eines Testbetriebes im Juni 2016. (Archiv)

Keystone/Manuel Lopez
Bis zu 45 km/h schnell: In Sitten sind die Testfahrten der neuen Postautos ohne Chauffeur gestartet.

Bis zu 45 km/h schnell: In Sitten sind die Testfahrten der neuen Postautos ohne Chauffeur gestartet.

kein Anbieter/Postauto
Dank Sensoren können die autonomen Busse auf den Zentimeter genau fahren und Hindernissen ausweichen, heisst es beim Hersteller.

Dank Sensoren können die autonomen Busse auf den Zentimeter genau fahren und Hindernissen ausweichen, heisst es beim Hersteller.

Keystone/Sedrik Nemeth

Der Versuch mit den ersten selbstfahrenden Mini-Postautos in Sitten ist wegen eines Zusammenstosses mit einem Lieferwagen am gestrigen Mittwoch vorübergehend unterbrochen worden.Verletzt wurde niemand. Die Ursache wird untersucht.

Ein chauffeurloser Smart-Shuttle touchierte am gestrigen Mittwoch um 17.40 Uhr im Zentrum des Walliser Hauptortes Sitten die offene Heckklappe eines abgestellten Lieferwagens. Dabei ging ein Fensterglas auf der linken Seite des Minibusses zu Bruch, und die Heckklappe des Lieferwagens wurde leicht beschädigt.

Drei Personen im Fahrzeug

Im Fahrzeug befanden sich drei Personen, verletzt wurde niemand. Der Smart-Shuttle war laut Mitteilung im autonomen Modus unterwegs und wurde wie stets von einer instruierenden Begleitperson überwacht. Der Shuttle fährt maximal 20 km/h und transportiert bis zu elf Passagiere.

Postauto Schweiz hat entschieden, den Testbetrieb einzustellen, bis die Ursachen klar sind und allfällig notwendige Massnahmen umgesetzt sind. Die Projektverantwortlichen und die Fahrzeuglieferanten seien zurzeit intensiv daran, die Gründe für den Vorfall zu analysieren.

Alltagserfahrungen sammeln

Der leicht beschädigte Smart-Shuttle wurde in die Garage gebracht. Der Versuch mit zwei chauffeurlosen Mini-Postautos war im Sommer gestartet worden. Die Smart-Shuttles verkehrten von Dienstag bis Sonntag jeweils am Nachmittag. Bis zum Ende des Testbetriebs im Oktober 2017 wollte Postauto mit den Partnern den Betrieb der autonomen Shuttles laufend weiterentwickeln und Alltagserfahrungen sammeln. (woz/sda)

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