Selbstmordattentäter reisst drei irakische Soldaten in den Tod
Aktualisiert

Selbstmordattentäter reisst drei irakische Soldaten in den Tod

Ein Selbstmordattentäter hat seinen Sprengsatz auf einem irakischen Stützpunkt gezündet und drei Soldaten getötet. Aufständische haben derweil sieben Iraker verschleppt.

Bei den Opfern auf dem Stützpunkt in Tikrit handele es sich um einen Oberst, einen Major und einen Leutnant, sagte ein Sprecher des Innenministeriums am Samstag. Ein Oberstleutnant sei verletzt worden. Der Attentäter trug eine irakische Militäruniform, unter der er den Sprengstoff versteckt hatte.

Sieben Iraker von Aufständischen verschleppt

Mutmassliche Aufständische haben am Samstag südlich von Bagdad sieben Iraker verschleppt. In der Umgebung von Mahawil hielten bewaffnete Männer ein Auto an, in dem drei Polizisten sassen, und entführten die Beamten, wie ein Polizeisprecher erklärte. Ausserdem stoppten sie vier Minibusse auf dem Weg zu einer Haltestelle und verschleppten die Fahrer.

Bei Anschlägen und Überfällen kamen in Bagdad mindestens zehn Iraker ums Leben. Zwei Granaten trafen im Norden der Hauptstadt ein Haus und töteten zwei Kinder. Eine Frau wurde verletzt. Im Osten war eine irakische Polizeipatrouille Ziel eines Bombenanschlags. Ein Beamter kam ums Leben. Sicherheitskräfte fanden die Leichen von sieben Männern, fünf von ihnen gehörten der sunnitischen Minderheit an. Sie waren verschleppt und ermordet worden.

(dapd)

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