Pep Guardiola: «Selección muss sich vor Shaqiri in Acht nehmen»
Aktualisiert

Pep Guardiola«Selección muss sich vor Shaqiri in Acht nehmen»

Spannung vor dem nächsten Duell Shaqiri gegen Messi. Während Pep Guardiola Argentinien vor Shaqiri warnt, spricht Ottmar Hitzfeld von zwei Genies.

von
Eva Tedesco
São Paulo

3:1 entschied Lionel Messi das erste und bisher letzte Aufeinandertreffen mit Xherdan Shaqiri für sich. Beim 3:1-Sieg der Albiceleste im freundschaftlichen Test im Februar 2012 in Basel erzielte der Barça-Star drei Tore. Shaqiri, damals noch beim FCB - dem Schweizer FCB und nicht den Bayern - traf zum Ehrentreffer der Schweizer.

An der bisherigen WM hat Messi vier Mal getroffen. Shaqiri - dank seinem Hattrick gegen Honduras - kommt auf drei Treffer. Wer hat wohl zwei Jahre und vier Monate nach dem letzten Duell die Nase vorn?

«Torgefährlich, weil er schnell ist und gut schiesst»

Beim lockeren Plausch auf einer Podiumsdiskussion in Buenos Aires warnte Pep Guardiola die argentinische Nationalmannschaft. «Die Selección muss sich vor Xherdan Shaqiri in Acht nehmen», sagte der Bayern-Trainer und Klubtrainer von «Shaq». Shaqiri spiele «eine sehr gute WM. In Strafraumnähe ist er torgefährlich, weil er schnell ist und gut schiesst. Bei den Bayern kommt er zwar oft nur als Ersatz rein, macht dann aber seine Sache immer gut», so der 43-jährige Startrainer.

Shaqiri brauche eine gute Mannschaft und gute Techniker hinter sich im Mittelfeld, um ins Spiel zu kommen und das biete ihm das Schweizer Team, sagt Gökhan Inler. Der Schweizer Nati-Captain: «Für uns ist die Unberechenbarkeit von Xherdan wichtig, und ihm seine Freiheit in der Offensive.» Die geringe Körpergrösse der beiden - hier sind sie bei 1.69 Meter auf Augenhöhe - sei kein Hindernis, um auf dem Platz brillant zu sein. Deshalb beantwortet Nati-Coach Ottmar Hitzfeld die Frage eines Journalisten in São Paulo folgend: «Egal, wie gross die beiden sind: Shaqiri und Messi sind zwei Genies.»

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