Angriff auf die Ukraine  – Selenski bietet Häftlingen Amnestie an, wenn sie für die Armee kämpfen

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Angriff auf die Ukraine Selenski bietet Häftlingen Amnestie an, wenn sie für die Armee kämpfen

Ukrainische Gefangene mit Kampferfahrung würden aus den Gefängnissen entlassen, wenn sie gegen die Russen kämpfen. So könnten sie ihre Schuld an der Gesellschaft begleichen. 

von
Philippe Coradi
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Ukrainische Häftlinge sollen an die Front. Damit könnten sie ihre Strafe «abarbeiten». 

Ukrainische Häftlinge sollen an die Front. Damit könnten sie ihre Strafe «abarbeiten». 

AFP
Gefangene mit Kampferfahrung würden aus dem Gefängnis entlassen, versprach Präsident Wolodimir Selenski am 28. Februar 2022 in einer Ansprache. (Symbolbild)

Gefangene mit Kampferfahrung würden aus dem Gefängnis entlassen, versprach Präsident Wolodimir Selenski am 28. Februar 2022 in einer Ansprache. (Symbolbild)

REUTERS
Der Krieg in der Ukraine dauert schon den fünften Tag an. Seit Kriegsbeginn hat die Ukraine, eigenen Angaben zufolge, 352 zivile Todesopfer zu beklagen, darunter 14 Kinder, Hunderttausende Ukrainer sind auf der Flucht.

Der Krieg in der Ukraine dauert schon den fünften Tag an. Seit Kriegsbeginn hat die Ukraine, eigenen Angaben zufolge, 352 zivile Todesopfer zu beklagen, darunter 14 Kinder, Hunderttausende Ukrainer sind auf der Flucht.

REUTERS

Darum gehts 

  • Die ukrainische Armee kämpft seit Tagen gegen eine russische Invasion. 

  • Nun will der ukrainische Präsident auch Häftlinge kämpfen lassen. 

  • Diese könnten so ihre Schuld abarbeiten. 

Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski bietet kampffähigen ukrainischen Häftlingen Straferlass an, wenn sie an der Seite der Armee gegen Russland kämpfen. Konkret: Gefangene mit Kampferfahrung würden aus dem Gefängnis entlassen und dürften auf diese Weise ihre Schuld an der Gesellschaft abtragen, sagte Selenski am Montag in einer Ansprache, aus der die «Daily Mail» zitiert.

Der Krieg in der Ukraine dauert schon den fünften Tag an. Seit Kriegsbeginn hat die Ukraine, eigenen Angaben zufolge, 352 zivile Todesopfer zu beklagen, darunter 14 Kinder. Hunderttausende Ukrainer sind auf der Flucht. Ein Ende des Krieges ist nicht absehbar. Am Montag erhärteten sich Berichte, dass auch Belarus an der Seite Putins gegen die Ukraine kämpfen könnte.   

Am Montagmorgen sprachen Russland und die Ukraine erstmals offiziell über ein Ende der Kampfhandlungen. Der russische Präsident Wladimir Putin befahl den Streitkräften trotz der Gespräche, die Angriffe gegen den Nachbarn fortzusetzen. Die Hoffnung des ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenski auf ein Ende der Invasion war gering. Die Atommacht Russland versetzte ihre Abschreckungswaffen in erhöhte Alarmbereitschaft.

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