Nach Schwächeanfall: Senator Kennedy aus dem Spital entlassen
Aktualisiert

Nach SchwächeanfallSenator Kennedy aus dem Spital entlassen

Nach seinem Schwächeanfall bei den Feiern zur Amtseinführung von US-Präsident Barack Obama ist Senator Edward Kennedy auf dem Wege der Besserung. Der 76-Jährige, der an einem Gehirntumor erkrankt ist, konnte die Klinik am Mittwoch bereits einen Tag nach seiner Einlieferung wieder verlassen.

Ursache für den Schwächeanfall war nach Ansicht seiner Ärzte vermutlich Erschöpfung. Eine Sprecherin Kennedys sagte, der Senator sei guter Dinge. Die Ärzte hätten ihm Ruhe verordnet.

Der seit vergangenem Jahr an einem Gehirntumor erkrankte Politiker schien zunächst in guter Stimmung, als er am Dienstag die feierliche Vereidigung Obamas auf den Stufen des Kapitols verfolgte. Während eines festlichen Mittagessens des Kongresses mit Obama habe Kennedy mitten in einem Satz aufgehört zu sprechen, sagte der frühere Vizepräsident Walter Mondale. «Es war ein ziemlicher Schock für uns alle.»

Obama sagte, er habe die Unruhe bei dem Lunch mitbekommen. «Ich würde lügen, wenn ich nicht sagen würde, dass ein Teil von mir jetzt bei ihm ist», sagte der neue Präsident. «Meine Gebete begleiten ihn, seine Familie und Vicki.»

Kennedy war im Juni 2008 wegen eines Gehirntumors operiert worden. Nach einer sechswöchigen Chemo- und Strahlentherapie zeigte er sich wieder in der Öffentlichkeit. Bereits im Vorwahlkampf der Demokratischen Partei stellte er sich auf die Seite Obamas. (dapd)

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