Spott über #Jared Kushner: «Sendet Ivanka zurück nach Lubjanka»
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Spott über #Jared Kushner«Sendet Ivanka zurück nach Lubjanka»

Nachdem publik wurde, dass Trump-Schwiegersohn Jared Kushner einen geheimen Kanal mit Moskau wollte, erntet er Spott in den sozialen Medien.

von
oli
Über ihn machen sich User in den sozialen Netzwerken lustig: Jared Kushner lauscht seinem Schwiegervater Donald Trump. Bild: Screenshot NBC

Über ihn machen sich User in den sozialen Netzwerken lustig: Jared Kushner lauscht seinem Schwiegervater Donald Trump. Bild: Screenshot NBC

Donald Trumps Schwiegersohn hatte anscheinend engere Kontakte zum Kreml als bisher bekannt. Jared Kushner wollte über diplomatische Einrichtungen direkt mit dem Kreml kommunizieren. User machen sich in den sozialen Netzwerken lustig über ihn.

Das Mad Magazine wollte mit dem Cover der Juni-Ausgabe zeigen, dass das Oval Office wie ein Familienbetrieb funktioniere. «Nun, da der Präsidenten-Schwiegersohn im Visier des FBI ist, ist es auch Breaking News», schreibt das Magazin. «Als wir das Cover fertigstellten, hofften wir, #Jared würde gross in den Schlagzeilen sein», twittert der Design Director des Blatts. «Die Washington Times hat das heute geschafft.»

Der 36-Jährige Kushner ist mit Trumps Tochter Ivanka verheiratet und berät seinen Schwiegervater in innen- und aussenpolitischen Fragen. «Zeit, das Trump-Kushner-Syndikat zu zerschlagen», schreibt ein Twitterer. Und: «Sendet Ivanka zurück zum Moskauer Geheimdienstgebäude Lubjanka.»

Zu Kushners Vertuschungsversuch twittert dieser User: «Du weisst, wann du zu weit gegangen bist, wenn der russische Botschafter schockiert ist.»

Schon am Donnerstag hatte die «Washington Post» berichtet, dass das FBI seine Ermittlungen in der Russland-Affäre auf Kushner ausgeweitet habe. Dies bedeute aber nicht, dass er eines Verbrechens verdächtigt werde, hiess es. Das hält Twitter-Nutzer allerdings nicht von harschen Äusserungen ab. «Kushner ist ein Verräter», ist zu lesen, oder: «Die Korruption in unserer Exekutive macht mich krank.»

Unter Berufung auf Regierungsquellen schreibt die Zeitung auch, dass die Wahlkampf-Organisation von Trump aufgefordert wurde, alle Unterlagen zurückreichend bis ins Jahr 2015 an den Geheimdienstausschuss des Senats zu übergeben. Dies sei das erste Mal, dass ein Senatsausschuss das gesamte Wahlkampflager ins Visier nehme. Bisher seien nur Einzelpersonen Ziel der Untersuchungen gewesen.

«In jeder Banden-Familie gibt es einen Strolch, der nach den Cops Ausschau hält», kommentiert ein Twitterer Kushner-Fotos. «Meistens ist es er, den es als Ersten erwischt.»

«Es sieht immer mehr danach aus, dass Jared Kushner der fehlende Link ist zwischen Trump und Russland», twittert dieser User. «Es wird interessant...»

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