Aktualisiert 02.09.2006 15:36

Senegal: Schweizerin von Landmine getötet

Eine schweizerisch-amerikanische Mitarbeiterin des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) ist in Senegal bei der Detonation eines Sprengsatzes getötet worden.

Die 50-jährige Jeanette Fournier sass in einem Fahrzeug, das auf die mutmassliche Landmine auffuhr, wie die Hilfsorganisation am Samstag in Genf mitteilte. Ein ukrainischer Mitarbeiter wurde bei dem Zwischenfall in Casamance schwer verwundet, zwei Senegalesen wurden leicht verletzt. In der Region lagern noch viele Minen aus einem Konflikt mit dem benachbarten Guinea-Bissau, der im Jahre 2004 endete. Fournier hatte Untersuchungen über die Lage der dortigen Flüchtlinge angestellt. (dapd)

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