6. Zurich Film Festival: «Sennentuntschi» & Co lassen bitten
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6. Zurich Film Festival«Sennentuntschi» & Co lassen bitten

Leinwand frei für das
6. Zurich Film Festival, das sich selbstbewusster, schöner und spektakulärer denn je gibt. Heute Abend ist die grosse Weltpremiere von «Sennentuntschi».

Nach Absagen von Prominenten Personen und der Verhaftung von Roman Polanski im letzten Jahr stellt sich die Frage: Steht das Zurich Filmfestival unter einem schlechten Stern? (Video: Keystone)

Das neue Festivalzentrum auf dem Hechtplatz steht, die roten Teppiche vor den Premierenkinos corso und Arthouse LeParis stehen zum Ausrollen bereit, die Stars und Sternchen können kommen. Ab heute zeigt sich Zürich als Filmstadt par excellence. Die Macher haben aus über 2000 Spiel- und Dokumentarfilmen 70 Produktionen ausgewählt, wobei die thematische Spanne von Event-Movies («Wall Street: Money Never Sleeps») bis hin zu Low- und No-Budget-Movies («Peking Punk») reicht. Damit ist und bleibt das Festivalprogramm im internationalen Vergleich sehr überschaubar.

In diesem Jahr kämpfen 32 Filme in drei Wettbewerben um die Goldenen Augen, die im Rahmen der krönenden Schlussveranstaltung am 2. Oktober erstmals im Zürcher Schauspielhaus vergeben werden. In der Sektion «Internationaler Spielfilmwettbewerb» gehts mit 13 Filmen rund um die Welt von New York über Bilbao nach Uruguay und Ungarn. Wie so oft im Kino wird geliebt, gehasst, gelebt und gestorben. Acht Filme aus der Schweiz, Deutschland und Österreich konkurrieren im deutschsprachigen Spielfilmwettbewerb. Und der internationale Dokumentarfilmwettbewerb wartet mit einer thematischen Vielfalt auf, wie man sie wahrlich nicht alle Tage zu sehen bekommt. Lust auf chinesische Subkultur, Drogen, Fussball, Breakdance oder Müll-Recycling? – Bis zum 3. Oktober haben Filmfans die Qual der Wahl. 20 Minuten stellt während der Festivaldauer im People-Teil lohnenswerte Filme des Tages vor.

Mehr Infos: Zurichfilmfestival.org (20 Minuten)

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