Schweizer in Europa - Wilde Schlussphase in Frankfurt – Sow und Frey trennen sich 2:2
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Schweizer in EuropaWilde Schlussphase in Frankfurt – Sow und Frey trennen sich 2:2

Am Donnerstag stehen in Europa mehrere Schweizer im Einsatz. Was haben die Schweizer Söldner in der Europa-, respektive Conference League geliefert? Gab es auch sonst Sensationen oder Überraschungen? Wir zeigen es euch.

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Michael Frey verpasste mit Royal Antwerp einen wichtigen Dreier. 

Michael Frey verpasste mit Royal Antwerp einen wichtigen Dreier.

Arne Dedert/dpa
Gegen Nati-Star Sow und Eintracht Frankfurt kassierten sie einen Treffer in der Nachspielzeit. 

Gegen Nati-Star Sow und Eintracht Frankfurt kassierten sie einen Treffer in der Nachspielzeit.

Getty Images
Seone feierte mit seinem Team den nächsten Erfolg in der Europa League. 

Seone feierte mit seinem Team den nächsten Erfolg in der Europa League.

Marius Becker/dpa

Darum gehts

  • In der Europa, respektive Conference League sind zahlreiche Schweizer im Einsatz.

  • Wir zeigen, wie die Akteure brillierten oder unauffällig agierten.

  • In Frankfurt kommt es zu einem Schweizer Duell.

Eintracht Frankfurt – Royal Antwerpen

Eintracht Frankfurt hat den vorzeitigen Gruppensieg in der Europa League verpasst und muss um den direkten Einzug ins Achtelfinale zittern. Der Fussball-Bundesligist kam am Donnerstagabend nach einer über weite Strecken schwachen Vorstellung gegen den belgischen Vertreter Royal Antwerpen nur zu einem 2:2 (1:1) und benötigt im Gruppenfinale am 9. Dezember bei Fenerbahce Istanbul mindestens einen Punkt, um die Playoffs zu überspringen und das Ticket für die Runde der letzten 16 Teams zu lösen.

Vor 30’000 Zuschauern brachte Daichi Kamada die Eintracht in der 13. Minute in Führung, doch Radja Nainggolan (33.) und Ally Samatta (88.) drehten die Partie. Der eingewechselte Gonçalo Paciência (90.+4) rettete zumindest einen Punkt. Gleich zwei Schweizer standen in der Startaufstellung. Michael Frey war zwar an keinem Tor direkt beteiligt, hatte aber beim 2:1 seinen Körper im Spiel als er im Mittelfeld den Ball behaupten konnte. Djibril Sow spielte bei Frankfurt wie gewohnt einen unauffälligen Part. Kurz vor der Pause kam er gar zu einem gefährlichen Abschluss, doch sein Schuss wurde noch entscheidend abgefälscht.

Eindhoven – Sturm Graz

Grégory Wüthrich stand bei Sturm Graz einmal mehr in der Startaufstellung. Der Innenverteidiger konnte die 0:2-Pleite gegen Eindhoven aber nicht abwenden. In der 75. Spielminute wurde er ausgewechselt. Bei Eindhoven sass Yvon Mvogo einmal mehr auf der Ersatzbank. Die Tore für die Niederländer erzielten Carlos Vinicius und Bruma.

Bröndby – Lyon

Viele Tore aber kein Shaqiri. Der Nati-Star sass gegen Bröndby 90 Minuten auf der Bank. Allerdings: Lyon war bereits vor dem Spieltag für die K.o.-Runde qualifiziert und Trainer Peter Bosz verzichtete auch auf die weiteren Stars wie Toko Ekambi, Lucas Paquetá und Houssem Auoar. Auch ohne die Stars drehte Lyon die Party nach einem Rückstand kurz nach dem Pausenpfiff. Überragender Mann beim Spiel war Rayan Cherki, der zwei Mal einnetzen konnte.

Bayer Leverkusen – Celtic Glasgow

Ohne Zwischenstopp in den Achtelfinal: Bayer Leverkusen hat mit Trainer Gery Seoane den neuen Modus in der Fussball-Europa League genutzt und dank Kampfgeist gleich drei Hürden auf einmal übersprungen. Durch das 3:2 (1:1) gegen Celtic Glasgow sicherte sich Bayer schon vor dem letzten Gruppenspiel das Weiterkommen und den Sieg in der Gruppe G und vermeidet damit die beiden Spiele in der K.o.-Zwischenrunde. Nach dem nicht unbedeutenden Abschluss bei Ferencvaros Budapest am 9. Dezember greift Bayer nun erst am 10. März wieder ins Geschehen ein. Champions-League-Absteiger Borussia Dortmund muss zum Beispiel schon eine Runde vorher ran.

Bester Spieler auf dem Platz war Leverkusens Robert Andrich. Der Mittelfeldspieler hatte Bayer in Führung gebracht (16.) und glich nach den Gegentoren durch Josip Juranovic (40., Foulelfmeter) und Jota (56.) wieder aus (82.). Moussa Diaby sicherte schliesslich mit dem entscheidenden Tor neben dem Weiterkommen auch noch den Gruppensieg (87.).

Maccabi Haifa – Union Berlin

Der 1. FC Union Berlin hat die Chance auf das Weiterkommen in der Europa Conference League gewahrt. Bei Maccabi Haifa setzte sich der Fussball-Bundesligist am Donnerstagabend mit 1:0 (0:0) durch und steht nun vor einem Endspiel um den Einzug in die K.o.-Phase. Gelingen würde das Überwintern im internationalen Wettbewerb durch einen Heimsieg im letzten Gruppenspiel am 9. Dezember gegen Slavia Prag. Das Team von Trainer Urs Fischer hat nach dem zweiten Erfolg in der Gruppe E nun sechs Punkte auf dem Konto. Den entscheidenden Treffer in Israel erzielte der norwegische Nationalspieler Julian Ryerson (66. Minute).

Zagreb – Genk

Bastien Toma spielte beim 1:1 zwischen Zagreb und Genk keine Rolle. Der Mittelfeldspieler sass 90 Minuten auf der Bank.

NS Mura – Tottenham

Die Tottenham Hotspurs haben ihre Auswärtspartie gegen Mura verloren. Dies trotz Hary Kane, Dele Alli und Bryan Gil. Bereits nach elf Minuten lag man zurück. Nach mehreren Wechseln in der 54. Spielminute – darunter Son, Moura und Dier gelang den Spurs der Ausgleich. In der 94. Minute jubelten aber wieder die Slowenen. Amadej Maroša schoss sein Team zu den ersten drei Punkten der Conference League. Für Tottenham geht es jetzt am letzten Spieltag gegen Rennes. Die Spurs brauchen Punkte und müssen darauf hoffen, das Vitesse Arnheim gegen Mura keine Zähler holt.

My 20 Minuten

Wir verlosen exklusiv 4x2 Tickets für das Bundesligaspiel Bayern München-VfL Wolfsburg am 17. Dezember.

(dpa/fss)

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