Ukraine-Krise: Separatisten bestätigen russische Finanzierung

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Ukraine-KriseSeparatisten bestätigen russische Finanzierung

Moskau hat die prorussischen Rebellen in der Ostukraine mit viel Geld unterstützt. Dies bestätigt der Verwaltungschef der Region Donezk.

von
ale
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21. November 2013: Der damalige ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch legt ein Assoziierungsabkommen mit der EU überraschend auf Eis.

21. November 2013: Der damalige ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch legt ein Assoziierungsabkommen mit der EU überraschend auf Eis.

epa/Sergey Dolzhenko
Tausende Menschen demonstrieren in Kiew dagegen.

Tausende Menschen demonstrieren in Kiew dagegen.

epa/Sergey Dolzhenko
Dezember: Zentrum der immer grösser werdenden Proteste wird der Maidan in Kiew. Hunderttausende fordern Janukowitschs Rücktritt.

Dezember: Zentrum der immer grösser werdenden Proteste wird der Maidan in Kiew. Hunderttausende fordern Janukowitschs Rücktritt.

Keystone/AP/Efrem Lukatsky

Die von den prorussischen Separatisten ausgerufenen Volksrepubliken in Donezk und Luhansk werden laut einem Rebellen-Funktionär stark von Russland finanziert. «Uns hilft die russische Föderation», sagte der Verwaltungschef des Gebietes um Donezk, Igor Martinow.

Dabei gehe es «nicht nur um ein bisschen Geld, sondern um viel», sagte Martinow der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (FAZ) vom Freitag. Russland zahle etwa die Kosten der städtischen Dienste, des Nahverkehrs und der Schulen. Auch Renten- und Sozialleistungen würden aus Russland geleistet. Die Verwaltung in Donezk könne nur etwa 20 Prozent des Finanzbedarfs aus eigenen Einnahmen decken.

Die ukrainische Regierung hatte nach den nicht anerkannten Wahlen in den Separatistengebieten Anfang November alle Zahlungen in die von den Milizen kontrollierten Gebiete eingestellt. Die Ukraine und der Westen werfen Russland vor, die Separatisten auch mit Soldaten und Waffen zu unterstützen. Die Führung in Moskau bestreitet das. (ale/sda)

Ukraine hält sich mit Goldverkäufen über Wasser

Die wirtschaftlich schwer angeschlagene Ukraine hat nach Angaben des Internationalen Währungsfonds (IWF) im Oktober mehr als ein Drittel ihrer Goldreserven verkauft.

Am Ende des Monat verfügte das Land noch über 26 Tonnen Gold, 14 Tonnen weniger als im September. Die Ukraine, in der seit Monaten ein Konflikt mit prorussischen Separatisten tobt, steht am Rande der Staatspleite. Sie ist abhängig von ausländischen Krediten und schuldet Russland noch eine erhebliche Summe für Erdgaslieferungen. Die Landeswährung hat zum Dollar in diesem Jahr bereits mehr als 80 Prozent an Wert verloren.

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