Aktualisiert 29.09.2009 09:05

Wetter

September: Viel Sonne, wenig Regen

Die hochsommerlichen Temperaturen vom August haben auch Anfang September angehalten. Im Schnitt war der Monat um rund anderthalb Grad zu warm.

Besonders hoch kletterte das Thermometer in Chur und Sitten, dort wurden bis zu 32 Grad gemessen, teilte SF METEO am Dienstag mit. In der ersten Septemberwoche kühlte es dann aber wieder ab und ging windig und unbeständig weiter.

Wegen einer Bisenströmung hielten sich Nebel und Hochnebel im September im Mittelland besonders zäh, deshalb blieb die Anzahl an Sonnenstunden unter dem Durchschnitt. Einzig in den Alpen und im Süden gab es bis zu 20 Prozent mehr Sonnenschein als üblich.

Während das Mittelland im Nebel lag, kam es in den Alpen auch häufig zu Regen. Trotz lokaler Regenschauer und Gewitter war es aber auch in den Bergen zu warm, auf dem Jungfraujoch wie auch dem Säntis wurde ein Grad mehr als sonst zu dieser Jahreszeit gemessen.

Die Wärme brachte gleichzeitig Trockenheit mit sich. Besonders im Rhonetal sowie im Unterengadin gab es wenig Niederschlag. In diesen Gebieten besteht deshalb akute Waldbrandgefahr.

(sda)

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