Vor Gericht: Serben dealten mit Luxuswagen
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Vor GerichtSerben dealten mit Luxuswagen

Drei Serben müssen sich wegen gewerbsmässigen Autodiebstahls vor dem Richter in Lausanne verantworten. Sie sollen zwischen 2003 und 2006 rund hundert in der Schweiz gestohlene Luxusautos nach Serbien gebracht und dort verkauft haben.

Ihre Beute hatte einen Wert von mehreren Millionen Franken. Die zwei Angeklagten, die vor Gericht erschienen, sind weitgehend geständig. Einer von ihnen war für die Überführung der Autos nach Belgrad zuständig. Er habe es des Geldes wegen getan, aber auch, um Luxuswagen zu fahren und seine Familie in der Heimat zu besuchen, gab er zu Protokoll.

Sein Komplize rekrutierte die Beifahrer und fälschte Papiere für den Grenzübertritt. Zudem soll er an mehreren Diebstählen beteiligt gewesen sein. Die Wagen waren meist direkt aus Autowerkstätten entwendet worden. Einige Garagisten, aber auch Autobesitzer selber, seien an den Taten beteiligt gewesen, sagte einer der Angeklagten.

Ihm und seinen Komplizen werden darum auch zusätzlich Beteiligung an Versicherungsbetrug zur Last gelegt. Weitere Mitglieder der Bande werden separat abgeurteilt. (sda)

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