Aktualisiert

Serben lehnen UNO-Plan ab

Serbien will die Region Kosovo nicht kampflos ziehen lassen. Das serbische Parlament hat den Kosovo-Plan der Vereinten Nationen überdeutlich zurückgewiesen.

Die Abgeordneten stellten sich damit in ihrer konstituierenden Sitzung erwartungsgemäss hinter eine Resolution der Regierung, die den Vorschlag von UN-Vermittler Martti Ahtisaari ablehnt. Der UN-Plan schaffe widerrechtlich die Grundlage für einen neuen unabhängigen Staat auf dem Territorium Serbiens, heisst es in einer mit 225 gegen 15 Stimmen angenommenen Entschliessung.

Ahtisaaris Plan sieht für die südserbische Provinz Kosovo eine weit reichende Selbstbestimmung vor - einschliesslich des Rechts auf eine eigene Flagge, Nationalhymne, Streitmacht, Verfassung und die Mitgliedschaft in internationalen Organisationen. Die albanische Mehrheitsbevölkerung in der Provinz, die nach staatlicher Unabhängigkeit strebt, hat diese Vorschläge grossenteils begrüsst. (dapd)

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