Diepoldsau SG: Serben wollten Kleider in Bus schmuggeln
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Diepoldsau SGSerben wollten Kleider in Bus schmuggeln

Beim Grenzübergang Diepoldsau SG wurden zwei Männer erwischt, die gestohlene Kleider und Schuhe über die Grenze schaffen wollten.

von
jeb
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43 Jacken und 22 Paar Sportschuhe wurden am 2. Februar 2018 bei der Kontrolle am Grenzübergang Diepoldsau SG entdeckt.

43 Jacken und 22 Paar Sportschuhe wurden am 2. Februar 2018 bei der Kontrolle am Grenzübergang Diepoldsau SG entdeckt.

Grenzwachtregion III
Auch zwei präparierte Taschen, sogenannte Polentaschen, wurden gefunden ...

Auch zwei präparierte Taschen, sogenannte Polentaschen, wurden gefunden ...

Grenzwachtregion III
... sowie ein Störsender, um Diebstahlsicherungen zu stören.

... sowie ein Störsender, um Diebstahlsicherungen zu stören.

Grenzwachtregion III

Vor einer Woche kontrollierten Grenzwächter am Grenzübergang Diepoldsau SG einen Linienbus, der von Zürich nach Belgrad unterwegs war. Dabei stellten sie drei Gepäckstücke fest, in denen sich mutmassliches Diebesgut befand. Die Gepäckstücke konnten zwei Serben (39 und 44) zugeordnet werden.

Der Inhalt der Taschen sowie deren Beschaffenheit wurden genau untersucht. Dabei kamen 43 Jacken und 22 Paar Sportschuhe zum Vorschein. Bei den hochwertigen Kleidungsstücken handelt es sich um mutmassliches Diebesgut im geschätzten Wert von über 10'000 Franken.

Präparierte Taschen

Zudem wurden zwei «Polentaschen» gefunden. Dabei handelt es sich um Einkaufstaschen, die innen drin mit Alufolie präpariert sind. «Damit können die Diebstahlsicherungen bei Ausgängen von Geschäften ausgetrickst werden», sagt Martin Tschirren, vom Mediendienst der Grenzwachtregion III. Die Grenzwächter entdeckten noch ein weiteres typisches Arbeitsutensil von Dieben: einen Störsender. «Den tragen Diebe in der Jacke und lösen ihn beim Passieren der Diebstahlsicherungsanlagen aus. So wird das Signal gestört und es kann verhindert werden, dass Alarm ausgelöst wird», sagt Tschirren.

Das mutmassliche Diebesgut, die präparierten Gegenstände sowie die beiden Personen wurden für weitere Abklärungen der Kantonspolizei St. Gallen übergeben.

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