Kriminaltourismus: Serien-Einbrecher an Schweizer Grenze erwischt
Aktualisiert

KriminaltourismusSerien-Einbrecher an Schweizer Grenze erwischt

Grenzwächter konnten einen Rumänen (34) verhaften, der mehr als 45 Einbrüche begangen haben soll. Nun sitzt er in Untersuchungshaft.

Der mutmassliche Einbrecher stellte sein Auto jeweils an Autobahnraststätten ab und gelangte zu Fuss in die nächstgelegenen Dörfer (Symbolbild).

Der mutmassliche Einbrecher stellte sein Auto jeweils an Autobahnraststätten ab und gelangte zu Fuss in die nächstgelegenen Dörfer (Symbolbild).

Keystone/Magali Girardin

Schweizer Grenzwächter haben in Basel einen mutmasslichen Kriminaltouristen angehalten. Der 34-jährige Rumäne soll für mindestens 45 Einbrüche in mehreren Kantonen verantwortlich sein. Die Deliktsumme beträgt insgesamt rund 170'000 Franken. Der Mann sitzt in Untersuchungshaft.

Die Festnahme ist bereits im Juni am Grenzübergang Basel-Lysbüchel bei einer Zollkontrolle erfolgt, wie die für den Fall zuständige Staatsanwaltschaft Luzern am Mittwoch mitteilte. Der Mann wollte die Schweiz mit dem Auto in Richtung Frankreich verlassen.

Ausgangspunkt Raststätte

Die Abklärungen zum Fall seien sehr umfangreich gewesen, sagte ein Sprecher auf Anfrage. Allein im Kanton Luzern soll der Mann für 20 Einbrüche verantwortlich sein. 13 Einbrüche habe er im Kanton Bern verübt. Weitere kommen in den Kantonen Aargau und Solothurn dazu.

Der mutmassliche Kriminaltourist hatte sein Auto jeweils auf Autobahnrastplätzen abgestellt und ging von dort zu Fuss in nahegelegene Dörfer, wo er seine Einbrüche verübte. Dabei entwendete er Bargeld und Wertgegenstände. (sda)

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