Vor 12’782 Fans - Servette bei Rekordspiel gegen Chelsea ohne Chance
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Vor 12’782 FansServette bei Rekordspiel gegen Chelsea ohne Chance

Servette Chênois unterliegt auch im dritten Gruppenspiel der Champions League einem Favoriten. Gegen Chelsea ist das Team chancenlos.

von
Anamaria Peyer
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Servette verliert auch das dritte Spiel in der Champions League. 

Servette verliert auch das dritte Spiel in der Champions League.

Pascal Muller/freshfocus
Die erste Halbzeit war eine Lehrstunde.

Die erste Halbzeit war eine Lehrstunde.

Pascal Muller/freshfocus
Immerhin war zum Beispiel Magda Eriksson vor Ort. 

Immerhin war zum Beispiel Magda Eriksson vor Ort.

Pascal Muller/freshfocus

Darum gehts

  • Am Dienstagabend spielte Servette in der Champions League gegen Chelsea.

  • Die Londonerinnen waren eine Nummer zu gross.

  • Das Star-Ensemble benötigt wenige Minuten für den Erfolg.

Nach der tollen vergangenen Saison darf Servette in diesem Jahr in der Champions League antreten. Die Bilanz gegen die besten Teams aus Europa liest sich aber nicht besonders gut. Im ersten Spiel gab es eine 0:3-Niederlage gegen Juventus. Auswärts folgte eine hohe Pleite gegen Wolfsburg. Am Dienstagabend war mit Chelsea das wohl beste Team der Gruppe in Genf zu Gast.

12’782 Besucher und Besucherinnen waren im Stadion zu Gast – eine Rekordkulisse im Schweizer Club-Frauenfussball. Aus Sicht der Anwesenden gab es leider keine Überraschung. Gleich von Beginn weg übernahm Chelsea die Ballkontrolle und zwang Servette zu viel Abwehrarbeit. Bereits in der achten Minute erzielte die deutsche Nationalspielerin Melanie Leupolz ein Traumtor.

Steigerung im zweiten Abschnitt

Nach einer Viertelstunde spielte sich Chelsea durch die Verteidigung von Servette. Fran Kirby musste den Ball nur noch im Tor der Genferinnen einschieben. Nur wenige Sekunden später traf Sam Kerr zum 3:0 und 4:0 für Chelsea. Danach spielten sich die Chelsea Frauen in einen Rausch und schossen noch vor der Pause zwei weitere Treffer.

Die Partie war somit eigentlich schon entschieden. In der zweiten Halbzeit versuchte Servette das Resultat im Rahmen zu halten. Dies gelang, trotz eines weiteren Chelsea-Treffers kurz nach Wiederanpfiff. Das Team aus London blieb zwar überlegen, doch trotzdem konnten die Westschweizerinnen weitere Treffer verhindern. Auch nach vorne funktionierte das Spiel besser. Ein Treffer fiel aber nicht mehr und das Spiel endete mit einer 0:7-Pleite.

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