SCB verzichtet: Servette beim Spengler Cup 2013 dabei
Aktualisiert

SCB verzichtetServette beim Spengler Cup 2013 dabei

Servette ist das zweite Schweizer Team beim Spengler Cup 2013. Weil der SC Bern wegen der zu grossen Zusatzbelastung abgesagt hat.

von
Klaus Zaugg

Der SC Bern verzichtet auf die zweite Spengler Cup nach 1948. SCB-General Marc Lüthi sagt gegenüber 20 Minuten Online: «Wir haben eine Einladung bekommen und abgesagt, weil wir bereits die European Trophy spielen. Der Spengler Cup wäre für uns eine zu grosse Zusatzbelastung. Wir sind aber interessiert, zu einem späteren Zeitpunkt am Turnier zu spielen.»

Das von Marc Lüthi für die Dauer von drei Jahren verordnete «Spengler Cup-Moratorium» ist 2012 ausgelaufen. Fredi Pargätzi, OK-Chef des Turneirs, bestätigt: «Ja, es stimmt. Wir haben den SC Bern eingeladen. Aber Marc Lüthi hat abgesagt.»

Der SCB hat seinen Spielern (auch Mark Streit und Roman Josi) die Teilnahme beim letzten Spengler Cup untersagt. Nur ihren Kanadiern können die Berner jeweils den Spengler Cup nicht verbieten: Die Spengler-Cup-Partien von Team Canada sind Länderspiele und für Länderspiele müssen die kanadischen Spieler freigestellt werden. Das steht so in der internationalen Transferregelung mit dem kanadischen Verband.

Auch Fribourg will nicht

Weil vor dem SC Bern bereits der letztjährige Teilnehmer Fribourg-Gottéron abgesagt hat, kommt nun Servette nach 2010 zur zweiten Einladung. Das Team von Chris McSorley ist neben dem HC Davos das zweite NLA-Team beim Spengler Cup 2013. In diesen Tagen wird noch mit der Nagelfeile an den letzten Vertragsdetails gefeilt – dann erfolgt die offizielle Bestätigung.

Neben dem HC Davos haben bis heute der ZSC, Lugano, Kloten, Fribourg-Gottéron, La Chaux-de-Fonds, Visp, GC, Lausanne, Young Sprinters, Akademiker Zürich, Servette sowie die Nationalmannschaft als zweites Team aus unserem Land neben dem HC Davos am Spengler Cup gespielt. Der HCD ist Besitzer und Nutzniesser des Turniers.

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