Aktualisiert 02.09.2015 14:06

Eishockey-Serie (4)

Servette muss kleinere Brötchen backen

Chris McSorley hielt sich auf dem Transfermarkt zurück. Nach aufregenden Zeiten wartet auf Servette eine schwierige Saison.

von
Marcel Allemann
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Die 5 Club-Legenden im Kader1. Goran Bezina, 578 Spiele für Servette

Die 5 Club-Legenden im Kader1. Goran Bezina, 578 Spiele für Servette

Keystone/Salvatore di Nolfi
2. Jonathan Mercier (l.), 576 Spiele für Servette

2. Jonathan Mercier (l.), 576 Spiele für Servette

Salvatore di Nolfi
3. Chris Rivera, 517 Spiele für Servette

3. Chris Rivera, 517 Spiele für Servette

Sandro Campardo

Der Genève-Servette HC hat in den letzten Jahren über die Romandie hinaus viel an Popularität gewonnen – nicht zuletzt durch seine Turniersiege am Spengler Cup 2013 und 2014. Man kann vor Trainer, Sportchef, Mitbesitzer, Macher und Entertainer Chris McSorley nur den Hut ziehen: Vom eigenen Pub und Steakhouse (wo man unter anderem zwischen dem Picard- und dem Bezina-Burger wählen kann) bis zu Stadion-Adler Sherkan – es ist einzigartig, wie McSorley aus Eishockey in der Calvinstadt einen attraktiven Unterhaltungsbetrieb gemacht hat.

Nebenbei brillierten die Genfer in den letzten beiden Jahren mit dem Erreichen der Playoff-Halbfinals auch in der NLA sportlich. Doch nun könnte es sein, dass McSorley und Co. für einmal, anstatt fette Burger zu grillieren, kleinere Brötchen backen müssen.

Das spricht für Servette

Chris McSorley. Er verfügt auf und neben dem Eis über ein funktionierendes System. Und daher wäre es aus Prinzip ein Fehler, ihn und seine Mannschaft zu unterschätzen. Auch wenn diese nicht so gut besetzt ist wie in anderen Jahren.

Das spricht gegen Servette

Servette hat zwar noch zwei starke Sturmlinien – aber sonst nicht mehr allzu viel. Die Genfer verfügen über keinen herausragenden Torhüter. In der Verteidigung ist einzig Romain Loeffel überdurchschnittlich, denn Goran Bezina ist in die Jahre gekommen und Johan Fransson für seine Aussetzer vor dem eigenen Tor berüchtigt. Bloss sieben Verteidiger stehen derzeit im Kader. Zu wenig. Erst recht, weil deren Qualität nach den Abgängen der talentierten Christian Marti und Dario Trutmann überschaubar ist. Während die Konkurrenz am Strich aufgerüstet hat (Kloten, Biel, Lausanne, Ambri), haben die Genfer an Substanz verloren. McSorley hat für einmal auf einen Spektakel-Transfer verzichtet. Wartet er auf die neue Eishalle, die bis spätestens in drei Jahren stehen soll, um den nächsten Grossangriff zu starten?

Zukunfshoffnung

Mit Auguste Impose, dem dunkelhäutigen Spektakelstürmer der U18-Nati, entschied sich eine Genfer Zukunftshoffnung für einen Wechsel nach Nordamerika. Dafür ist sein Nati-Kollege Damien Riat aus Schweden zurück. McSorley scheut sich trotz seines Disziplinfanatismus nicht, jungen Spielern sein Vertrauen zu schenken. Das durften aus dem aktuellen Kader auch schon Noah Rod und Floran Douay erfahren.

Prognose

Schon in der Champions Hockey League hat es sich angedeutet: Auf Servette wartet eine schwierige Saison. Eine Playoff-Qualifikation wäre eine Überraschung.

Kader Servette

Tor

1 Bays Christophe 24

29 Mayer Robert 25

34 Descloux Gauthier 19

Verteidigung

20 Fransson Johan (Sd) 30

22 Mercier Jonathan 29

47 Antonietti Eliot 22

55 Vukovic Daniel 29

56 Iglesias Frédéric 26

57 Bezina Goran 35

58 Loeffel Romain 24

Sturm

9 Riat Damien 18

10 Lombardi Matthew (Ka) 33

11 Pyatt Tom (Ka) 28

15 Gerber Roland 31

17 Jacquemet Arnaud 27

18 Wick Jeremy 26

19 Kast Timothy 27

21 Traber Tim 22

26 Rivera Chris 28

36 D'Agostini Matt (Ka) 28

40 Rubin Daniel 30

72 Douay Floran 20

81 Picard Alexandre (Ka)29

87 Pedretti Marco 23

88 Romy Kevin 30

89 Almond Cody 26

96 Rod Noah 19

Trainer

McSorley Chris (Ka, bisher) 53

Zuzüge

Riat (Malmö/Sd), Fransson, Pedretti (beide Rapperswil-Jona).

Abgänge

Dario Trutmann (Lausanne), Christian Marti (Philadelphia Flyers/NHL), Paul Ranger (?), Taylor Pyatt (Rücktritt), Auguste Impose (Québec Remparts/LHJMQ), Félix Girard (Voltigeurs Drummondville/QMJHL).

Die Rangliste von 20 Minuten 1. 2. 3. Zug 4. Davos 5. 6. 7. 8. Lausanne 9. 10. Servette 11. 12.

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