Auch Lugano weiter: Servette zittert sich dank zwei späten Penaltys in den Cup-Viertelfinal
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Auch Lugano weiterServette zittert sich dank zwei späten Penaltys in den Cup-Viertelfinal

Am Mittwochabend kam es gleich zu zwei Partien des Schweizer Cups. Servette und Lugano mussten gegen unterklassige Teams bestehen.

von
Sven Forster
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Servette brachte die Kugel lange nicht an Vevey-Goalie Zimmermann vorbei. 

Servette brachte die Kugel lange nicht an Vevey-Goalie Zimmermann vorbei.

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Am Ende gewann der Superligist knapp. 

Am Ende gewann der Superligist knapp.

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Die Fans feuerten ihr Team an, jedoch hielten sich die wenigsten an Corona-Massnahmen. 

Die Fans feuerten ihr Team an, jedoch hielten sich die wenigsten an Corona-Massnahmen.

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Darum gehts

  • Am Mittwoch wurden zwei Cup-Achtelfinals ausgetragen.

  • Servette gewann gegen Vevey nur knapp.

  • Lugano liess Monthey keine Chance.

Amateurclub gegen Super-League-Verein – diese Ausgangslage gab es im Achtelfinal des Schweizer Cups am Mittwochabend gleich zwei Mal. Servette reiste nach Vevey (1. Liga) und Lugano wurde von Monthey (2. Inter) empfangen. Vevey und Monthey mussten erst eine Spezialbewilligung erhalten, damit sie die Partie absolvieren durften. Aufgrund der Corona-Pandemie ist der Spielbetrieb in den unterklassigen Ligen derzeit ausgesetzt.

Vevey zeigte sich gegen Servette von seiner besten Seite. Obschon der Superligist in den ersten zehn Minuten dominierte, erzielte Vevey nach 17 Minuten den Führungstreffer. Nach einem Freistoss lenkte Servette-Stürmer Kyei den Ball ins eigene Gehäuse. Zuvor trafen die Gastgeber mit einem Abschluss nur die Latte.

Nach dem Führungstreffer fokussierte sich der Aussenseiter auf die Verteidigungsarbeit. Servette hatte die totale Kontrolle über das Spiel, verpasste es jedoch, den Ausgleich vor der Pause zu erzielen. Mit einem 0:1 ging es für den Superligisten zum Pausentee.

Zwei späte Elfmeter

In der 57. Spielminute war es soweit. Den «Grenats» gelang der Ausgleich. Stevanovic kam im Strafraum an den Ball und schlenzte das Leder ins entfernte Eck. Nur acht Minuten später drehte der Superligist die Partie. Erneut war Stevanovic beteiligt. Dieses Mal legte er den Ball zu Stürmerkollege Kyei, der den Ball ohne Probleme im Netz unterbrachte.

Vevey gab sich jedoch nicht geschlagen und erzielte in der 81. Spielminute den Ausgleich. Doch wenige Minuten später führten erneut die Genfer. U-21-Nati-Spieler Imeri wurde gefoult und erzielte per Elfmeter den Siegtreffer. Der frühere Nati-A-Club Vevey konnte auf den Rückschlag nicht mehr reagieren. Im Gegenteil: Imeri erzielte nach einem umstrittenen Penaltypfiff in der Nachspielzeit seinen zweiten Treffer an diesem Abend.

Die Anhänger von Vevey waren am Ende trotz der Niederlage stolz auf ihr Team. Sie verabschiedeten ihre Mannschaft mit Applaus, nachdem sie sich über das ganze Spiel hinweg um den Sportplatz verteilt hatten. Das Problem dabei: Die Mehrheit der Fans hielt sich nicht an die geltenden Corona-Regeln.

In Monthey gab sich Lugano keine Blösse. Der Grund dafür: Stürmer Lungoyi. Die Schweizer Leihgabe von Juventus Turin erzielte gleich alle Tore gegen den fünftklassigen Verein aus dem Kanton Wallis. Schon zur Pause führte Lugano mit 2:0. Nach dem dritten Treffer in der 67. Minute war die Luft in der Partie draussen, Lugano verwaltete den Vorsprung bis zum Schlusspfiff souverän.

Deine Meinung

4 Kommentare
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Basikensus

08.04.2021, 14:55

Servette Fan piccolo schenkte seinen freunden 2 penaltys.

johnny1901

08.04.2021, 12:35

YB?! FC Luzern holt de Cup das Jahr mit em Müller. YB Chan ja weder cho und verlüre sehr gern :)

housi_abegglen

08.04.2021, 10:06

am schluss gewinnt yb, was soll das geschreie??