Aktualisiert 31.01.2012 08:11

Finanznot

Servettes Präsident schlägt Alarm

Nach Xamax gerät auch Servette in finanzielle Schräglage. In einem «dringenden Appell an die Genfer» beklagt sich Servettes Präsident Majid Pishyar über fehlende Unterstützung.

Servette-Präsident Majid Pishyar fordert Unterstützung von der Genfer Bevölkerung für den Super-League-Klub. (Bild: Keystone)

Servette-Präsident Majid Pishyar fordert Unterstützung von der Genfer Bevölkerung für den Super-League-Klub. (Bild: Keystone)

«Sollte diese Situation andauern, bin ich sehr pessimistisch was den Erhalt der Lizenz für die kommende Saison angeht. Es ist nun an den Genfern, über die Zukunft des Klubs zu befinden», so Pishyar, der kürzlich Verzögerungen bei der Auszahlung der Gehälter bei einem Dutzend Klubmitarbeitern eingestanden hat.

Rückstände bei der Begleichung der Rechnungen der Genfer Strom- und Wasserwerke in der Höhe von etwa 100 000 Franken haben Servettes Klubführung zudem veranlasst, mit den SIG-Verantwortlichen über eine gestaffelte Zahlung zu verhandeln.

Pishyars Appell lässt auf eine besorgniserregende finanzielle Situation des Genfer ASL-Klubs schliessen. «Ich habe mehrmals um Unterstützung gebeten. Bis jetzt habe ich leider kein nennenswertes Signal erhalten. Ich habe erklärt, dass ich bei fehlender Unterstützung mein Engagement für Servette reduzieren werde», schrieb Pishyar weiter. (si)

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.