Sevilla-Star kämpft mit dem Tod
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Sevilla-Star kämpft mit dem Tod

Spaniens Fussball-Fans bangen um das Leben von Profi Antonio Puerta vom FC Sevilla, der im Meisterschaftsspiel gegen Getafe (4:1) zusammengebrochen war und fünf Herzstillstände erlitt. Wie ein Sprecher des UEFA-Cupsiegers am Montag mitteilte, ist der Zustand des 22-Jährigen weiterhin «sehr ernst».

Der Verteidiger wurde von den Ärzten in ein künstliches Koma versetzt und wird auf der Intensivstation eines Krankenhauses künstlich beatmet. «Die Zeit spielt für Puerta», sagte Sevillas Präsident Jose María del Nido. «Es ist eine leichte Besserung feststellbar. Mit jeder Minute, die vergeht, wächst die Hoffnung.» Puerta war ohne Einwirkung eines Gegenspielers auf dem Rasen zusammengebrochen. Er konnte den Platz aus eigener Kraft verlassen, erlitt aber in der Kabine einen weiteren Ohnmachtsanfall.

Nach Presseberichten blieb sein Herz insgesamt fünf Mal stehen. Er konnte von den Ärzten jedes Mal wiederbelebt werden. Bisher ist ungeklärt, weshalb der junge und ausgesprochen athletische Fussballer zusammenbrach. Die Zeitung «El País» berichtete, Puerta habe in der Vergangenheit schon zwei Ohnmachtsanfälle erlitten. Diese seien jedoch auf die Hitze zurückgeführt worden. Der 22-Jährige hatte zu Saisonbeginn alle medizinischen Tests problemlos bestanden.

(si)

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