Anzeige gegen «DSDS»: Sex im Gebüsch - «völlig absurd»
Aktualisiert

Anzeige gegen «DSDS»Sex im Gebüsch - «völlig absurd»

«DSDS»-Kandidat David Peters wollte nicht den schwulen Liebhaber spielen. Deshalb, so glaubt er, flog er aus dem Recall. Jetzt klagt er gegen RTL, doch die weisen die Vorwürfe zurück.

von
isa

Die Vorwürfe sind happig. So behauptet «DSDS»-Kandidat David Peters, er sei nur rausgeflogen, weil er sich weigerte, eine schwule Liebesbeziehung zu spielen. «Das Produktionsteam hat mich und meinen Zimmergenossen Ole dazu aufgefordert, eine homosexuelle Liebesbeziehung vorzutäuschen, die dann nach und nach ans Tageslicht hätte kommen sollen», so Peters gegenüber dem Gossip-Portal Promiflash.de.

Sex im Gebüsch

Damit aber nicht genug. So seien auch die anderen Kandidaten darauf angesetzt worden, mit Digitalkameras den beiden aufzulauern und zweideutige Szenen einzufangen. Peters: «Die Redakteure streuten sogar das Gerücht, Ole und ich hätten im Gebüsch Sex gehabt.»

«Völlig absurd und haltlos»

Für den 25-Jährigen zu viel - nach eigenen Angaben reichte er am 31. Januar 2012 Anzeige wegen Nötigung gegen RTL und die Produktionsfirma Grundy bei der Staatsanwaltschaft in Köln ein. Bis zu diesem Zeitpunkt war bei der zuständigen Behörde für 20 Minuten Online niemand erreichbar - es ist Rosenmontag. RTL-Sprecherin Anke Eickmeyer findet dafür gegenüber 20 Minuten Online klare Worte: «Die Vorwürfe sind völlig absurd und haltlos.»

Ist David ein schlechter Verlierer?

Ist David vielleicht nur ein schlechter Verlierer? Denn der 25-Jährige ist sich sicher, er flog nur raus, weil er sich weigerte, mit Ole ein schwules Liebespärchen zu mimen. Auch Ole soll deswegen das Handtuch geworfen haben. «Er hatte keine Lust mehr auf den Druck. Die ganze Schwulengeschichte ging ihm sehr nah», so Peters. Ole hat am Samstag freiwillig den Recall verlassen mit der Begründung, er habe Angst, dass die kommenden Anstrengungen zu viel für ihn und seine Multiple-Sklerose-Erkrankung werden würden.

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