Aktualisiert 03.02.2011 20:20

Fall Hansjürg S.«Sex ist tabu, das macht es für Täter einfacher»

Wo ein Täter ist, könnten noch mehr sein - laut Corina Elmer von Limita haben behinderte Kinder ein deutlich höheres Risiko, Missbrauchsopfer zu werden.

von
Annette Hirschberg

20 Minuten Online: Jahrelang missbrauchte Hansjürg S. Behinderte praktisch unbemerkt. Wo einer so leicht Opfer findet, wird es wohl noch viel mehr Täter geben.

Corina Elmer*: Davon gehen wir aus. Rund dreiviertel der Täter kommen bei sexuellem Missbrauch aus dem direkten Umfeld der Opfer. Dieses ist bei Behinderten besonders gross. Sie werden von vielen verschiedenen Personen betreut und angefasst. Das sind Ärzte, Therapeuten, Ausbilder, Betreuer in Heimen oder Institutionen, aber auch Taxi- oder Busfahrer.

Mit Behinderten Sex zu haben, können sich viele nicht vorstellen. Öffnet das das Feld für die Täter?

Ganz klar. Behinderte gelten als sexuell total unattraktiv – Sex mit ihnen ist geradezu ein Tabu. Das macht es für die Täter einfacher, weil man nicht mit dem Bruch dieses Tabus rechnet.

Die Gefahr sexuell missbraucht zu werden, ist also für behinderte Personen viel grösser. Um wieviel?

Es gibt unterschiedliche Studien, die von einem doppelten bis um ein vielfaches erhöhten Risiko ausgehen (siehe Infobox). Gesichert weiss man nur: Das Risiko ist deutlich höher.

Ihre Abhängigkeit macht sie ausbeutbar.

Ja, das gilt besonders für Behinderte, die Hilfe in jedem Bereich brauchen. Wer nicht einmal alleine auf die Toilette gehen kann und auch die eigene Intimpflege von jemand anderem machen lassen muss, kann einfacher missbraucht werden.

Entwickelt hier eine Person besondere Nähe zum Betreuten, müssten also gleich die Alarmglocken schrillen?

Immer wenn Abhängigkeiten bestehen wie zwischen Lehrer und Schüler oder Trainer und Sportler, muss man genauer hinschauen. Ein Lehrer etwa, der auch das Wochenende mit Schülern verbringen will, ist auffällig. Da muss man genauer Hinschauen. Das ist gesundes Misstrauen und keine Hysterie, wie oft behauptet wird.

Hansjürg S. hat auch seine Freizeit mit seinen Opfern verbracht, eigentlich typisch für Missbrauchstäter. Dennoch ist er viel zu lange nicht aufgefallen.

Es gehört zur Strategie des Täters, das Umfeld so zu manipulieren, dass es nichts merkt. Gerade in Heimen schätzt man Personen, die gut auf Kinder eingehen können. Eine Eigenschaft, die auf Pädosexuelle meist zutrifft. Darum braucht es ein sensibles Umfeld, das frühzeitig erkennt, wenn Grenzen des professionellen Settings überschritten werden. Gilt es als normal, wenn Mitarbeitende sehr nahe Beziehungen zu den Kindern haben, ist ein Aufdecken viel schwieriger.

Wieso?

Missbrauch ist selten sichtbar. Zu sehen sind allenfalls Anzeichen eines unachtsamen Umgangs mit intimen Grenzen - zum Beispiel das Hineintrampen in Duschen oder Zimmer.

Werden vermehrt auch Behinderte für Missbrauch sensibilisiert?

Das ist tatsächlich ein wichtiger Teil der Prävention. Die Fachstelle Limita hat dazu extra den Comic «Alles Liebe?» entwickelt, der sich um sexuellen Missbrauch von Behinderten dreht. Von Fachleuten wird der Comic oft eingesetzt. Leider konnten wir damit noch nicht viele Eltern erreichen.

Mehr Kontrolle bedeutet auch mehr Kosten. Nicht einfach bei der heutigen Sparwut.

Das stimmt. So sollten etwa gewisse Pflegehandlungen nur in Anwesenheit einer zweiten Person durchgeführt werden. Das bedeutet auch mehr Personal. Es braucht aber auch eine Meldestelle für Verdachtsfälle und Information, um die Barrieren für mögliche Opfer zu senken. Der politische Wille, mehr Geld auszugeben, ist leider oft nicht vorhanden.

*Corina Elmer ist Pädagogin und Co-Leiterin von Limita, der Fachstelle zur Prävention sexueller Ausbeutung von Mädchen und Jungen.

Behinderung und sexueller Missbrauch: Das Problem qualifizierte Zeugenaussagen zu bekommen steht am Ende einer langen Kette von Faktoren, die dazu führen, dass behinderte Kinder viel häufiger Missbrauchsopfer werden als ihre nichtbehinderten Alterskameraden. Insgesamt werden laut einer amerikanischen Studie 9 Prozent der nicht-behinderten und 31 Prozent der behinderten Kinder körperlich oder sexuell missbraucht. Die Gefahr, sexuell missbraucht zu werden ist bei einem - blinden Kind 1.2 mal - tauben Kind 1.2 mal - sprachbehinderten Kind 2.9 mal - geistig zurückgebliebenen Kind 4.0 mal - verhaltensauffälligen Kind 5.5 mal - Kind mit Lernschwierigkeiten 1.8 mal - gesundheitlich eingeschränkten Kind 2.0 mal - körperlich behinderten Kind 2.0 mal höher als bei einem Kind ohne Einschränkungen. (Quelle: Sullivan Knutson 2000)

Behinderung und sexueller Missbrauch: Das Problem qualifizierte Zeugenaussagen zu bekommen steht am Ende einer langen Kette von Faktoren, die dazu führen, dass behinderte Kinder viel häufiger Missbrauchsopfer werden als ihre nichtbehinderten Alterskameraden. Insgesamt werden laut einer amerikanischen Studie 9 Prozent der nicht-behinderten und 31 Prozent der behinderten Kinder körperlich oder sexuell missbraucht. Die Gefahr, sexuell missbraucht zu werden ist bei einem - blinden Kind 1.2 mal - tauben Kind 1.2 mal - sprachbehinderten Kind 2.9 mal - geistig zurückgebliebenen Kind 4.0 mal - verhaltensauffälligen Kind 5.5 mal - Kind mit Lernschwierigkeiten 1.8 mal - gesundheitlich eingeschränkten Kind 2.0 mal - körperlich behinderten Kind 2.0 mal höher als bei einem Kind ohne Einschränkungen. (Quelle: Sullivan Knutson 2000)

Behinderung und sexueller Missbrauch: Das Problem qualifizierte Zeugenaussagen zu bekommen steht am Ende einer langen Kette von Faktoren, die dazu führen, dass behinderte Kinder viel häufiger Missbrauchsopfer werden als ihre nichtbehinderten Alterskameraden. Insgesamt werden laut einer amerikanischen Studie 9 Prozent der nicht-behinderten und 31 Prozent der behinderten Kinder körperlich oder sexuell missbraucht. Die Gefahr, sexuell missbraucht zu werden ist bei einem - blinden Kind 1.2 mal - tauben Kind 1.2 mal - sprachbehinderten Kind 2.9 mal - geistig zurückgebliebenen Kind 4.0 mal - verhaltensauffälligen Kind 5.5 mal - Kind mit Lernschwierigkeiten 1.8 mal - gesundheitlich eingeschränkten Kind 2.0 mal - körperlich behinderten Kind 2.0 mal höher als bei einem Kind ohne Einschränkungen. (Quelle: Sullivan Knutson 2000)

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