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FloridaSex mit Schüler (17) – Lehrerin drohen 555 Jahre Haft

Eine Englischlehrerin aus Florida traf sich mit einem minderjährigen Schüler zum Sex. Jetzt könnte sie deswegen lebenslang hinter Gitter kommen.

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Jennifer Fichter sitzt seit April 2014 hinter Gitter. (Screenshot: YouTube)

Jennifer Fichter sitzt seit April 2014 hinter Gitter. (Screenshot: YouTube)

Der Englischlehrerin Jennifer Christine Fichter aus Lakeland, Florida, droht eine lebenslange Haftstrafe. Denn die 30-Jährige soll sich zwischen November 2013 und April 2014 rund 20- bis 30-mal mit einem 17-jährigen Schüler getroffen und Sex mit ihm gehabt haben. Vor Gericht erklärte sie sich in allen 37 Anklagepunkten schuldig. Wird sie verurteilt, könnte dies für sie 555 Jahre – 15 Jahre für jedes Vergehen – im Gefängnis bedeuten.

Dabei scheint Fichter ziemlich unbelehrbar: Laut «Huffington Post» soll sie vor einem Jahr von der Central Florida Aerospace Academy fristlos entlassen worden sein, nachdem sich herausgestellt hatte, dass sie gleich mit drei Schülern ein intimes Verhältnis gehabt hatte. Nicht nur das: Die Zeitung «Tampa Tribune» schreibt, Fichter sei von einem der Jugendlichen schwanger geworden und habe das Kind abgetrieben.

Mutter entdeckt Liebes-SMS

Die jüngste Affäre mit dem 17-Jährigen kam ans Licht, als die Mutter des Schülers verdächtige SMS auf dem Handy ihres Sohnes fand. Die Mutter rief daraufhin die Lehrerin an und diese gestand am Telefon die Beziehung. Womit sie wohl nicht gerechnet hatte: Die Mutter hatte zuvor die Polizei darüber informiert, die das Telefongespräch aufnahm.

Bei der polizeilichen Befragung erzählte der Schüler vom ersten Treffen: «Ich stieg in ihr Auto. Zuerst redeten wir ein wenig, dann küssten wir uns, und dann sagte sie: ‹Lass uns auf den Rücksitz gehen›. Also sind wir nach hinten geklettert. Dort fing sie an, sich auszuziehen. Danach zogen wir meine Kleider aus und dann gings richtig zur Sache.»

Die Lehrerin war auch einer anderen Mutter aufgefallen. Gegenüber «My News 13» sagte sie: «Sie hat immer mehr geflirtet, als angebracht gewesen wäre.» Das Urteil soll am 2. Juli verkündet werden.

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