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Weitspringerin erinnert sichSex-Partys im Olympischen Dorf – «man konnte kaum schlafen!»

Wie soll das funktionieren? Sex an den Olympischen Spielen darf nur mit zwei Metern Abstand geschehen. Trotzdem stehen 160’000 Kondome zur Verfügung.

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Die ehemalige deutsche Weitspringerin Susen Tiedtke findet die Regeln, die in Tokio gelten werden, einen Witz. 

Die ehemalige deutsche Weitspringerin Susen Tiedtke findet die Regeln, die in Tokio gelten werden, einen Witz.

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Denn an den Olympischen Spielen sollen Athletinnen und Athleten möglichst die Finger von sich lassen. 

Denn an den Olympischen Spielen sollen Athletinnen und Athleten möglichst die Finger von sich lassen.

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Tiedtke ist überzeugt, dass es zu Sex-Partys kommen wird. Das sei früher schon so gewesen. 

Tiedtke ist überzeugt, dass es zu Sex-Partys kommen wird. Das sei früher schon so gewesen.

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Darum gehts

  • Die ehemalige Weitspringerin Susen Tiedke hält von den Sex-Regeln in Tokio nichts.

  • Die Deutsche erinnert sich an ihre Zeit im Olympischen Dorf.

  • Dort habe es regelmässig Sex-Party gegeben, so die 52-Jährige.

  • Das werde auch dieses Mal nicht zu verhindern sein.

Ein Sex-Verbot gibt es an den Olympischen Spielen in Tokio zwar offiziell keines, aber die Regeln machen ein Schäferstündchen zwischen Athletinnen und Athleten quasi unmöglich. Jeder Sportler wird via GPS überwacht, in Tokio bekommt man also alles mit. Ausserdem werden die Sportlerinnen und Sportler angehalten, Abstand zu halten. Trotzdem werden im Olympischen Dorf 160’000 Kondome verteilt.

Diese Regeln sorgen bei Athletinnen und Athleten sowie Ex-Sportlerinnen und -Sportlern für Aufregung. Die ehemalige deutsche Weitspringerin Susen Tiedtke ärgert sich im Bild-Interview: «Für mich ist das eine grosse Lachnummer, das geht gar nicht. Sex ist immer ein Thema im Dorf. Die Sportler haben ja bei Olympia ihren körperlichen Höhepunkt. Ist der Wettkampf vorbei, wollen sie ihre Energie ausleben.»

Sie lernte ihren Ehemann kennen

Weiter sagt die heute 52-Jährige: «Da gibt es eine Party nach der anderen, dann kommt Alkohol ins Spiel. Da kommt es vor, dass man Sex hat und es gibt genug Leute, die das auch anstreben. Man hörte immer die ‹Party› der anderen, da konnte man manchmal kaum schlafen.»

Die Deutsche hält sich zu eigenen Sex-Abenteuern bei Olympia bedeckt: «Ich war ganz brav. Ich bin in Barcelona 1992 mit meinem späteren Mann Joe Greene (ebenfalls ein Weitspringer, Red.) zusammengekommen. Da war ich für andere Männer unempfänglich.»

Tiedtke und Greene haben aber wohl nicht nur Händchen gehalten: «Unsere Wettkämpfe waren gegen Ende der Spiele. Da lief vorher nichts, das war hart. Die Trainer sagten: ‹Wenn man Sex hat, muss sich der Körper erst wieder energetisch aufladen.› Daher sollten wir das lassen. Nach dem Wettkampf nahmen die Zimmerkollegen dann aber Rücksicht, wenn man das Zimmer für sich brauchte …»

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(heute.at/hua)

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