Abgeschlossen: Sexaffäre beim FC Thun strafrechtlich erledigt
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AbgeschlossenSexaffäre beim FC Thun strafrechtlich erledigt

Die Sexaffäre beim FC Thun ist strafrechtlich erledigt. Inzwischen ist der letzte Fall laut Untersuchungsrichterin Christine Schenk mit Strafmandat erledigt.

Damit sei beim Untersuchungsrichteramt in dieser Sache nichts mehr hängig. Zudem sind die Urteile aus den Gerichtskreisen Thun und Bern-Laupen rechtskräftig, wie dort am Montag zu erfahren war. Das Untersuchungsrichteramt Berner Oberland hatte im November letzten Jahrs gegen 14 Personen ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf sexuelle Handlungen mit einer 15-jährigen Anhängerin des Clubs eröffnet, wobei neun von ihnen aktuelle oder ehemalige Spieler des FC Thun waren. Ein Angeschuldigter fiel in die Zuständigkeit des Jugendgerichts. Die Gerichte sprachen schliesslich vorwiegend bedingte Geldstrafen und Bussen wegen sexueller Handlungen mit einem Kind. Zwei Angeschuldigten wurde auch Schändung vorgeworfen. Davon sprach sie das Kreisgericht Bern-Laupen aber frei, weil nicht bewiesen sei, dass das während der Tat bekiffte und betrunkene Mädchen auch widerstandsunfähig gewesen sei. Das Mädchen selber hatte ausgesagt, die sexuellen Handlungen seien gewollt gewesen. Die Sex-Affäre hatte im November 2007 für grosses Aufsehen gesorgt, nachdem die Polizei 21 Verdächtige verhaftet hatte. (dapd)

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