30.07.2020 18:05

Zweitjob

Sexarbeiterin nutzt Kinderspiel für heisse Strips

Dank Covid-19 ist auch die Sexbranche in der Krise, doch eine Stripperin in den USA wurde kreativ und bietet ihre Dienste im Nintendo-Spiel «Animal Crossing» an.

von
Marc Gerber
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Stripperin Amanda aus Texas hat mit «Animal Crossing» einen neuen Weg gefunden, Geld zu verdienen.
Stripperin Amanda aus Texas hat mit «Animal Crossing» einen neuen Weg gefunden, Geld zu verdienen.
Kotaku.com
Wegen der Corona-Pandemie konnte die Stripperin nicht mehr in Clubs arbeiten und nur noch vor der Webcam.
Wegen der Corona-Pandemie konnte die Stripperin nicht mehr in Clubs arbeiten und nur noch vor der Webcam.
Ein Kunde schenkte ihr einen Nintendo Switch und das Spiel «Animal Crossing: New Horizons».
Ein Kunde schenkte ihr einen Nintendo Switch und das Spiel «Animal Crossing: New Horizons».
Nintendo

Darum gehts

  • Die Stripperin Amanda bietet ihre Dienste im Spiel «Animal Crossing» an.
  • Für einen Fixpreis dürfen ihre Kunden auf ihre virtuelle Insel.
  • Während Amanda mit ihren Kunden das kinderfreundliche «Animal Crossing» spielt, gibt es eine Stripshow auf der Webcam.
  • Auch andere Sexarbeiterinnnen bieten solche Dienste in anderen Spielen an.

Körperkontakt ist für eine Sexarbeiterin in Zeiten von Corona um einiges schwieriger geworden, und auch Strip-Lokale sind in weiten Teilen der USA geschlossen. Mundschutz hin oder her. Darum zieht es viele Damen und Herren vom Sexgewerbe ins Internet. So auch die Stripperin Amanda aus Texas, die eine ganz besondere Geschäftsidee hatte.

Wer jetzt an einen einfachen Strip vor der Webcam denkt, liegt grundsätzlich nicht falsch. Das Ganze ist aber ein wenig spezieller. Laut dem Newsportal «Kotaku» bietet die Stripperin Amanda ihre Dienste im Spiel «Animal Crossing» an, was eine makabere Kombination ist.

Ich zeig dir meine Insel und meine Brüste

Amanda, die «Kotaku» anonym interviewte, arbeitet als Stripperin und Camgirl in Houston. Sie bekam von einem Kunden sowohl eine Nintendo Switch als auch das Spiel «Animal Crossing: New Horizons» geschenkt. Die 24-Jährige hatte vor der Corona-Pandemie mit Videospielen nicht viel am Hut, fand aber schnell Gefallen an dem Entdeckungsspiel, auch ihre Fans wollten mit ihr spielen und boten sogar Geld dafür.

Das brachte Amanda auf eine Idee. Auf der Plattform Onlyfans konnte man Spielzeit mit ihr mieten und so lud sie ihre Kunden für Geld auf ihre virtuelle Insel ein. Wer bereit war, ein wenig mehr Geld zu bezahlen, der bekam auch eine Privatshow mit Webcam, auf der nicht ganz jugendfreie Dinge passierten.

Ihre Dienste sind so beliebt, dass nicht nur ihre Insel voll ist. Zumindest virtuell wurde Amandas Charakter zur Millionärin, und Amanda kommt trotz Pandemie sehr gut über die Runden. Nintendo, der Entwickler des Spiels, hat sich zu diesem neuen Geschäftsmodell ihres Spiels nicht geäussert.

Die «Animal Crossing»-Serie ist dafür bekannt, dass man sich mit seinem Charakter ein eigenes Leben aufbauen kann. Im neusten Ableger auf der Nintendo Switch zieht man auf eine Insel, sammelt Muscheln, pflegt seinen virtuellen Garten und unterhält sich mit den Inselbewohnern. Das Ganze ist kinderfreundlich, nicht so die Dienste von Amanda.

«Animal Crossing: New Horizons»

Die «Animal Crossing»-Serie ist dafür bekannt, dass man sich mit seinem Charakter ein eigenes Leben aufbauen kann. Im neusten Ableger auf der Nintendo Switch zieht man auf eine Insel, sammelt Muscheln, pflegt seinen virtuellen Garten und unterhält sich mit den Inselbewohnern. Dazu kann man virtuelle Freundschaften knüpfen und auch andere Inseln besuchen. Die Spieleserie von Nintendo ist im Moment eines der meistverkauften Spiele in der Schweiz.

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