14.07.2020 14:51

Zu viel nackte Haut

Sexsüchtiger verklagt Twitch auf 25 Millionen Franken

Ein Mann verklagt die Streaming-Plattform Twitch wegen zu vieler leicht bekleideter Frauen. Der selbst ernannte Sexsüchtige habe aufgrund der weiblichen Reize der Streamerinnen seinen Penis verletzt.

von
Riccardo Castellano
1 / 8
Streamer wie Pink Sparkles (Bild) seien für Erik Estavillo aus Kalifornien zu anzüglich.
Streamer wie Pink Sparkles (Bild) seien für Erik Estavillo aus Kalifornien zu anzüglich.
Foto: PinkSparkles
Aus diesem Grund verklagt er die Gaming-Plattform Twitch auf 25 Millionen Franken. 
Aus diesem Grund verklagt er die Gaming-Plattform Twitch auf 25 Millionen Franken. 
Twitch
Zu den beliebtesten Streamerinnen auf Twitch gehören unter anderem Pokimane (Bild) mit über 5 Millionen Follower,
Zu den beliebtesten Streamerinnen auf Twitch gehören unter anderem Pokimane (Bild) mit über 5 Millionen Follower,
Pokimane

Darum gehts

  • Erik Estavillo aus Kalifornien klagt Twitch auf 25 Millionen Franken an.
  • Die Gaming-Plattform setze ihn zu sehr sexuellen Inhalten von Streamerinnen aus.
  • Die leicht bekleideten Frauen würden seine Sexsucht fördern.
  • Estavillo habe sich bereits durch exzessives Masturbieren verletzt.
  • Er will daher eine Entschädigung und fordert, dass freizügige Frauen gesperrt werden.

Leicht bekleidete Frauen auf der Streaming-Plattform Twitch sind dem Gamer Erik Estavillo zum Verhängnis geworden. Der selbst ernannte Sexsüchtige gibt den Streamerinnen die Schuld, seine Krankheit zu fördern. Darum will er die Plattform auf 25 Millionen Franken anklagen.

Laut dem «Daily Mirror» wurde die Beschwerde und Klage beim Obersten Gericht von Kalifornien eingereicht, dem Heimatort von Estavillo. Darin steht: «Der Kläger hat keine Möglichkeit, die Streams nach Geschlecht zu filtern, daher wird er in der Vorschau mancher Streams automatisch leicht bekleideten Frauen ausgesetzt.»

Selbstverletzung durch Masturbieren

Im Schreiben wird im Detail aufgelistet, welche Folgen seine Krankheit für ihn auf Twitch hatte. So habe Estavillo sich durch exzessives Masturbieren mehrmals selber verletzt, was Schmerzen und Entzündungen zur Folge hatte.

Ausserdem habe er seine Augen beschädigt, weil er stundenlang die Brüste der Streamerinnen auf den Monitoren anstarren musste. Neben der Geldklage will der Kläger mehr als 20 weibliche Streamerinnen von Twitch sperren lassen. Sie hätten alle seine Sucht gefördert (siehe Bildstrecke).

Legitime Klage?

In der Community gibt es Zweifel, ob die Klage auch wirklich seriös sei. Es ist nicht das erste Mal, dass Estavillo in der Gaming-Branche eine Klage einreicht. In der Vergangenheit habe er bereits grosse Namen wie Nintendo, Sony, Blizzard und sogar Microsoft vor Gericht gezogen. Erfolg damit hatte er bisher nicht.

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.
24 Kommentare
Kommentarfunktion geschlossen

Twitch Gucker

15.07.2020, 10:49

Wenn man halt so leichtes Geld verdient, soll man es tun. Zumal sie meist aus ärmeren Ländern kommen.

Martin

15.07.2020, 10:46

Ws sagen eigentlich die Feministinnen, wenn Frau ihre Argumente so einsetzt? Wollen sie nicht ein Gesetz dagegen lancieren?

Jayjay

15.07.2020, 09:54

Man muss diese Kanäle ja nicht Abonnieren und gezwungen einen solchen Kanal zuschauen wird such niemand. Mir gehen die oft sehr doofen Girls auch einwenig auf die Nerven, aber man sieht ja schon an der Vorschau wer dahinter steckt und kann selber entscheiden ob man dieser Person zusehen/hören möchte. Ich kann mir das nicht ansehen ich krieg davon Kopfschmerzen vom vielen an den Kopf fassen über so viel Blödsinn und erst noch die Kommentare.