Aktualisiert 15.05.2007 14:52

Sforza bleibt in Luzern

Ciriaco Sforza (37) bleibt auch nächste Saison Trainer des FC Luzern. Der frühere Schweizer Internationale verzichtet auf die Ausstiegsklausel in seinem Vertrag.

Nach fünfstündiger Diskussion wurden am Montagabend die letzten Unklarheiten zwischen den beiden Parteien beseitigt. Sforza, der von seinem früheren Arbeitgeber Kaiserslautern umworben wurde und von verschiedenen Seiten auch als Kandidat für den Trainerjob bei seinem Ex-Verein Grasshoppers ins Spiel gebracht worden war, bekräftigte gegenüber der Vereinsleitung, dass er seinen im Frühjahr bis zum Sommer 2008 verlängerten Vertrag einhalten werde und auf die damals ausgehandelte Ausstiegsklausel verzichte. Sforza hat den FCL in seinem ersten Trainerjahr nicht nur in den Cupfinal geführt, sondern auch frühzeitig aus dem Abstiegskampf heraus gehalten.

Der Schweizer Ex-Internationale sagte gestern in Luzern, dass er nie beabsichtigt habe, nach Kaiserslautern zu wechseln: «Nach acht Monaten bereits wieder wegzuziehen, wollte ich meiner Familie nicht antun. Mein Sohn geht in die Schule, er braucht sein gewohntes Umfeld.» Sforza war es mit seinem Zögern mehr um Zusagen der Klubleitung gegangen, Substanz und Qualität der Mannschaft weiter zu verbessern. Er forderte für die nahe Zukunft einen vollamtlichen Sportchef, der ihm jetzt abermals zugesagt wurde. Präsident Walter Stierli: «Sobald wir absolute Planungssicherheit betreffend des neuen Stadions haben, können wir weitere Schritte vorwärts machen.»

Auch in Sachen Transfers für die neue Saison sei man sehr weit fortgeschritten, sagte Stierli, der sich nun dank der Cupfinal-Teilnahme in Bern auf ein Riesenfest für die Innerschweizer Fussball-Familie freut. Mit Sforzas Zusage zusammen fiel gestern die Präsentation eines neuen FCL-Cupfinal-Songs der Entlebucher Kultband «ChueLee».

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