Publiziert

Nikolic oder Lindner?Sforza lanciert Goalie-Rennen beim FC Basel neu

Im Herbst musste FCB-Goalie Djordje Nikolic (23) krankheitsbedingt seinen Stammplatz für Heinz Lindner (30) räumen. Nun beginnt das Rennen um die Basler Nummer 1 von vorne.

von
Lucas Werder
1 / 7
FCB-Goalie Djordje Nikolic bekommt die Chance, seinen Stammplatz zurückzuholen. 

FCB-Goalie Djordje Nikolic bekommt die Chance, seinen Stammplatz zurückzuholen.

Andy Mueller/freshfocus
Zu Beginn der Saison stand der Serbe im Basler Tor.

Zu Beginn der Saison stand der Serbe im Basler Tor.

freshfocus
Wegen einer Corona-Erkrankung verlor der 23-Jährige aber er seinen Stammplatz.

Wegen einer Corona-Erkrankung verlor der 23-Jährige aber er seinen Stammplatz.

freshfocus

Darum gehts

  • FCB-Trainer Ciriaco Sforza enfacht den Kampf um den Stammplatz im Basler Tor neu

  • Zuletzt hatte Routinier Heinz Linder (30) den Vorzug vor Djordje Nikolioc (23) erhalten

  • Nacho Torreño (44), Leiter der Athletikabteilung und der Leistungsdiagnostik, verlässt den Klub

  • Scott Chipperfields Sohn Liam (16) ist neu im Profi-Kader

Wegen einer Corona-Erkrankung verliert Djordje Nikolic (23) im November seinen Platz im Tor des FC Basel. Neuzugang Heinz Lindner (30) übernimmt und zeigt solch überzeugende Leistungen, dass Trainer Ciriaco Sforza (50) den Österreicher im Tor lässt – auch als der eigentliche Stammgoalie Nikolic längst wieder fit ist.

Jetzt lanciert der FCB-Coach sein Goalie-Rennen neu. «In der Vorbereitung werden beide die gleichen Chancen haben», sagt Sforza am Mittwoch und ist voll des Lobes für seine zwei Torhüter: «Heinz hat das in den letzten Spielen hervorragend gemacht. Nicht nur spielerisch, sondern auch als Persönlichkeit.» Gleichzeitig habe sich Nikolic immer toll verhalten, auch als er nicht gespielt habe.

Trotzdem: In der ersten Meisterschaftshälfte zeigte Heinz Lindner überzeugendere Leistungen als sein Vorgänger Nikolic. Dieser gab unter anderem im September beim 1:1 zu Hause gegen Vaduz keine gute Figur ab.

Athletik-Trainer geht, Chippferfield-Sohn kommt

In Sachen Winter-Transfers will sich Ciriaco Sforza noch nicht in die Karten blicken lassen. «Jeder Trainer hat natürlich seine Wünsche», sagt der Aargauer. «Man muss aber auch die aktuelle Corona-Situation im Fussball sehen.» Das Transfer-Fenster (öffnet am 18. Januar) habe man aber durchaus im Blick, sagt Sforza. Einziger Neuzugang in Reihen der Basler ist bislang Liam Chipperfield (16). Der Sohn von FCB-Legende Scott Chipperfield stiess im Dezember von der U18 zu den Profis.

Einen ersten Transfer hat der FC Basel dafür bereits im Trainer Staff getätigt. Nacho Torreño (44), Leiter der Athletikabteilung und der Leistungsdiagnostik, fehlte am Mittwoch im Training. Der Spanier und die Basler werden in Zukunft getrennte Wege gehen. Und das obwohl, oder gerade weil Trainer Ciriaco Sforza zuletzt die Kondition seiner Spieler bemängelte.

Zu den Gründen der Trennung will man sich beim FC Basel bislang nicht äussern. Wie die «Basler Zeitung» berichtet, dürfte dafür nun Nicolas Unternäher zum Verein zurückkehren. Er war bereits zwischen 2009 und 2019 zehn Jahre lang als Physiotherapeut beim FCB tätig.

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.
2 Kommentare
Kommentarfunktion geschlossen

neuerstar

12.01.2021, 01:05

wow als 16-jähriger von der u18 gleich zu den profis! der muss ja was drauf haben!

Gulielmo

11.01.2021, 06:38

Es kommt sowieso nie die Wahrheit