Prävention und Sicherheit: SFV trifft Massnahmen gegen Fussballgewalt

Aktualisiert

Prävention und SicherheitSFV trifft Massnahmen gegen Fussballgewalt

Der Zentralvorstand des Schweizerischen Fussballverbands (SFV) tritt mit vier Massnahmen gegen Gewalt im und um den Fussball an.

Eine davon betrifft die Erstellung eines Rahmenkonzepts «Prävention und Sicherheit».

Vorfälle mit Ausschreitungen und Gewalt auf den Schweizer Fussballplätzen seien zwar rückläufig, doch für Zentralpräsident Ralph Zloczower sei «jede Negativmeldung eine zu viel», heisst es in einer Medienmitteilung. Die jüngsten Schlagzeilen lieferten Vorfälle beim Spiel YB - Luzern am letzten Sonntag.

Die vom SFV-Zentralvorstand an seiner Sitzung in Muri bei Bern verabschiedeten vier Massnahmenm sollen in Zusammenarbeit mit dem Sicherheitsverantwortlichen von Verband und Liga, Ulrich Pfister, möglichst schnell in die Tat umgesetzt werden.

Neben dem Rahmenkonzept «Prävention und Sicherheit» geht es um die Aktualisierung des Projektkonzepts «Keine Gewalt auf Fussballplätzen», um die Schaffung einer Internet-Plattform «Prävention und Sicherheit» und um die Verstärkung der Öffentlichkeitsarbeit «gegen Gewalt und Pyros».

Geplant ist für Frühling 2009 zudem eine Fachtagung mit dem Thema «Prävention und Sicherheit». Im Sommer soll ein Kompetenz-Zentrum «Prävention und Sicherheit» geschaffen werden. Überdies wird der Kampf gegen Gewalt im Fussball zu einem zentralen Thema in der Trainer- und Schiedsrichterausbildung.

(si)

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