SGS: Reiche Ernte für Aktionäre
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SGS: Reiche Ernte für Aktionäre

Der Genfer Warenprüf- und Inspektionskonzern SGS hat seine Ergebnisse infolge der guten Weltkonjunktur und des regen Handels das sechste Jahr nacheinander verbessern können. Freuen dürfen sich auch die Aktionäre.

2007 stieg der Reingewinn vor Sonderfaktoren um 19,5 Prozent auf 515 Mio. Franken.

Das den Aktionären zurechenbare Ergebnis nahm um 12,9 Prozent auf 500 Mio. Fr. zu, wie SGS am Mittwoch mitteilte. SGS ist das erste der 30 im SLI gelisteten Unternehmen, das den Abschluss für 2007 vorlegt. Besonders stark expandierte SGS in den Bereichen Industrie, Behörden, Mineralien, Öl, Gas und Chemie und Umwelt, wo das organische Wachstum über 10 Prozent lag.

Konzernweit stieg der Umsatz um 14,4 Prozent auf 4,37 Mrd. Franken. Bei konstanten Wechselkursen hätte das Wachstum 12,8 Prozent betragen. Das organische Wachstum erreichte 12 Prozent.

Der Betriebsgewinn (EBIT) nahm um 10,6 Prozent auf 690 Mio. Fr. zu. Die operative Marge verbesserte sich von 15,8 auf 16,3 Prozent. Mit dem Zahlenkranz liegt SGS ziemlich genau auf den durchschnittlichen Erwartungen der Analysten.

Reiche Ernte für Aktionäre

SGS will ihren Aktionären eine Dividende von 35 Fr. entrichten, davon seien 10 Fr. eine Sonderdividende aufgrund der guten Finanzlage. Im Vorjahr waren 20 Fr. pro Aktie ausgeschüttet worden.

Für 2008 erwartet SGS eine anhaltend gute Entwicklung mit Umsätzen und Gewinnen über 2007. Der Warenprüfer hat damit aber die früheren Ziele für 2008 mit einem Konzernumsatz von 5 Mrd. Fr. und einem Gewinn pro Aktie von 80 Fr. nicht mehr explizit aufgeführt.

Wie SGS weiter mitteilte, übernimmt der Konzern die US- Agrargüterspezialistin Alvey Group. Der Kaufpreis wird nicht genannt. Alvey erzielte 2007 mit 68 Angestellten einen Umsatz von 6,8 Mio. Dollar.

(sda)

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