In Spanien: Shakira droht Haftstrafe wegen Steuerhinterziehung

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In SpanienShakira droht Haftstrafe wegen Steuerhinterziehung

Die Sängerin lehnte eine aussergerichtliche Einigung ab. Jetzt läuft es auf einen Prozess hinaus. In dem Fall geht es um mehr als 14 Millionen Euro.

von
Katrin Ofner
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Shakira droht eine Haftstrafe. Seit 2018 wird der Musikerin vorgeworfen, dass sie mehrere Millionen Steuern nicht gezahlt habe. 

Shakira droht eine Haftstrafe. Seit 2018 wird der Musikerin vorgeworfen, dass sie mehrere Millionen Steuern nicht gezahlt habe. 

IMAGO/NurPhoto
Eine aussergerichtliche Einigung lehnte sie ab, die Angelegenheit wolle sie «in die Hände des Gesetzes» legen.

Eine aussergerichtliche Einigung lehnte sie ab, die Angelegenheit wolle sie «in die Hände des Gesetzes» legen.

IMAGO/PanoramiC
Erst Anfang Juli wurde bekannt, dass Shakira und ihr Mann Gerard Piqué sich offiziell getrennt haben.

Erst Anfang Juli wurde bekannt, dass Shakira und ihr Mann Gerard Piqué sich offiziell getrennt haben.

Instagram/shakira

Darum gehts

  • Sängerin Shakira hat sich dazu entschieden, vor Gericht zu gehen, anstatt einen Deal über eine aussergerichtliche Einigung anzunehmen. 

  • Die Vorwürfe aus dem Jahr 2018: Die 45-Jährige soll 14,5 Millionen Euro an Steuern aus ihren Einkünfte aus den Jahren 2012 bis 2014 nicht gezahlt haben.

  • Im schlimmsten Fall droht der Musikerin eine Haftstrafe.

Im Jahr 2018 beschuldigten die spanischen Behörden Sängerin Shakira, 14,5 Millionen Euro an Steuern für Einkünfte aus den Jahren 2012 bis 2014 nicht gezahlt zu haben. Die zuständigen Staatsanwälte in Barcelona haben der 45-Jährigen anschliessend einen Deal über eine aussergerichtliche Einigung angeboten, doch die Musikerin lehnte ab und lässt es nun auf einen Prozess ankommen. Sollte Shakira schuldig gesprochen werden, drohen ihr laut «El Pais» eine Geld- und im schlimmsten Fall eine Haftstrafe.

In einer Erklärung ihres Teams, die vom spanischen Magazin «Marca» veröffentlicht wurde, heisst es, Shakira sei «unschuldig» und habe beschlossen, «die Angelegenheiten in die Hände des Gesetzes zu legen». Gemäss des Statements habe die Sängerin den Millionenbetrag bei der spanischen Steuerbehörde hinterlegt und somit keine Steuerschulden. Es muss auch geklärt werden, wo die Musikerin in den Jahren 2012 bis 2014 lebte. 

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Wo war Shakiras Hauptwohnsitz?

Die zuständige Behörde behauptet nämlich, dass ihr Hauptwohnsitz damals Spanien gewesen sei, obwohl Shakira offiziell auf den Bahamas wohnhaft war. Die Musikerin gibt an, sie habe erst Jahre später hauptsächlich in Barcelona gelebt.

Eine Madrider Steuerberaterin erklärte gegenüber CNN, dass das dortige Steuergesetz besagt, dass jede und jeder, der sich mindestens sechs Monate und einen Tag oder 183 Tage in einem Jahr im Land aufhält, in Spanien steuerpflichtig ist. 

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