Schiessunfall am Obligatorischen: «Shames» Tod ist noch nicht geklärt
Aktualisiert

Schiessunfall am Obligatorischen«Shames» Tod ist noch nicht geklärt

Die Untersuchung des Schiessunfalls von Bernhardszell, bei dem am 28. August der St. Galler Rapper «Shame» ums Leben gekommen ist, dauert an: Der Untersuchungsrichter will die Untersuchung bis Weihnachten abschliessen. Ob es zu einer Anklage kommt, ist offen.

Der zuständige Untersuchungsrichter sagte am Dienstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA, die Ermittlungen dauerten an. Sein Ziel sei es, die Untersuchung vor Weihnachten abzuschliessen. Er könne gegenwärtig nicht sagen, ob er den Fall an ein Gericht überweise.

Der Untersuchungsrichter ist befugt, Geldstrafen bis zu 180 Tagessätzen oder Freiheitsstrafen von bis zu sechs Monaten auszusprechen. Welcher Tatbestand bei der Untersuchung im Vordergrund steht, wollte der Untersuchungsrichter nicht sagen.

Schiessunfall nach dem «Obligatorischen»

Nach dem Schiessen des «Obligatorischen» hatte sich auf dem Parkplatz beim Schützenhaus ein Schuss aus dem Sturmgewehr eines 28-jährigen Kollegen des Rappers gelöst. Die Kugel traf den 27-jährigen Rapper am Kopf. Schwer verletzt wurde Shame in ein Spital geflogen, wo er wenig später seinen Verletzungen erlag.

Der Schützenverein Ramschwag, der die Bundesübung durchgeführt hatte, schrieb nach dem Unfall in einer Mitteilung, im Schiessstand seien alle Chargen der Sicherheitsaufsicht nach Vorschrift besetzt gewesen. Es sei schwer vorstellbar, dass eine Waffe geladen und ungesichert an der Kontrolle hätte vorbeigetragen werden können.

Als Zeichen des Respekts und der Anteilnahme stellten die Schützen des Vereins Ramschwag den Schiessbetrieb auf unbestimmte Zeit ein. (sda)

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