Kuzmanovic: «Shaqiri, beiss dich durch!»
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Kuzmanovic«Shaqiri, beiss dich durch!»

Zdravko Kuzmanovic war im letzten halben Jahr Teamkollege von Xherdan Shaqiri bei Inter Mailand. Shaqiri brauche noch Zeit, sagt Kuzmanovic.

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ete
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Während eines halben Jahres standen Zdravko Kuzmanovic (l.) und Xherdan Shaqiri bei Inter Mailand gemeinsam im Kader.

Während eines halben Jahres standen Zdravko Kuzmanovic (l.) und Xherdan Shaqiri bei Inter Mailand gemeinsam im Kader.

FreshFocus
Auf die am Samstag beginnende neue Super-League-Saison wechselte Kuzmanovic aber zurück zum FC Basel.

Auf die am Samstag beginnende neue Super-League-Saison wechselte Kuzmanovic aber zurück zum FC Basel.

FreshFocus/Andy Mueller
Der 27-Jährige rät dem Schweizer Internationalen, sich bei Inter durchzubeissen. Ob sich Shaq diesen Rat zu Herzen nimmt, ist unklar. Seit langem kursieren Gerüchte, dass er den Serie-A-Verein verlassen werde. Aktuell bekundet Schalke grosses Interesse am 23-Jährigen.

Der 27-Jährige rät dem Schweizer Internationalen, sich bei Inter durchzubeissen. Ob sich Shaq diesen Rat zu Herzen nimmt, ist unklar. Seit langem kursieren Gerüchte, dass er den Serie-A-Verein verlassen werde. Aktuell bekundet Schalke grosses Interesse am 23-Jährigen.

Keystone/Brian Stewart

Seit seinem Auszug vom FCB zu Bayern München ist die Karriere von Xherdan Shaqiri an einem heiklen Punkt angekommen. Nach zwei Vereinen mit äusserst klingenden Namen ist «XS» aber nicht wirklich weitergekommen und konnte den Beweis weder bei den Bayern noch zuletzt bei Inter Mailand erbringen, den Ansprüchen gerecht zu werden.

Zdravko Kuzmanovic, der Anfang Juli zum FC Basel zurückgekehrt ist, hat das letzte halbe Jahr zusammen mit Shaqiri im Kader der Nerazzurri gestanden. Darum die Frage an den 27-jährigen Mittelfeldspieler mit viel Erfahrung in der Serie A: Warum hat es nicht geklappt mit Shaqiri bei Inter?

Kuzmanovic: «Er ist ein Kreativspieler, der Freiheiten braucht, diese aber in der Serie A nicht bekommt. Xherdan ist ein super Spieler, aber er braucht Zeit, um sich an die neue Liga, das neue Land und die Eigenheiten des italienischen Fussballs anzupassen. Er ist auch nur ein junger Mensch, und diese Zeit muss man ihm geben.»

Im Ausland herrscht ein Überlebenskampf

In den italienischen Medien sei alles nur schwarz oder weiss. Hätte «XS» in seinen ersten Spielen zehn Tore erzielt, wäre alles gut. So ist aber alles gleich schlecht. Und von grossen Clubs wie Inter Mailand Zuwendung zu erhalten, das gebe es einfach nicht.

«Selbst ein Spieler wie Hernanes, der 20 Millionen Euro gekostet hat, musste schon auf die Bank», so Kuzmanovic. Dass Shaqiri zuletzt zu wenig Einsätzen kam, schreibt Kuzmanovic nicht den Trainingsleistungen des Schweizers zu, denn die seien gut gewesen. Und auch der Umgang des Trainers mit Shaqiri habe nicht darauf schliessen lassen, dass Inter ihn nicht mehr wolle. Kuzmanovic: «Im Ausland herrscht ein Überlebenskampf. Xherdan hat Qualität. Ich rate ihm, sich durchzubeissen – unbedingt.»

Wenn der Rat nicht zu spät kommt. Die Gespräche zwischen Inter und Schalke sollen weit fortgeschritten und ein Vollzug in Bälde möglich sein.

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