Franzosen suchen Alternativen – Shaqiri-Hammer in Lyon – will der Club ihn noch im Winter loswerden?
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Franzosen suchen AlternativenShaqiri-Hammer in Lyon – will der Club ihn noch im Winter loswerden?

Eine Hammer-Meldung erreicht uns aus Frankreich: Olympique Lyon suche bereits nach einem Ersatz für Xherdan Shaqiri. Dies, obwohl der Nati-Star erst im Sommer zum Ligue-1-Verein gestossen war.

Da war die Welt noch in Ordnung. Shaqiri bei seinem ersten Lyon-Tor im September.

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Darum gehts

  • Offenbar sucht Olympique Lyon bereits einen Ersatz für Xherdan Shaqiri.

  • Dies verkündet die französische Sport-Bibel «L’Équipe».

  • Shaqiri braucht dringend Spielzeit im Hinblick auf die WM 2022.

Bereits zwei Tage bevor das Transferfenster aufgeht, bahnt sich ein Schweizer Transfer-Hammer an: Xherdan Shaqiri dürfte seinen Verein Olympique Lyon bereits diesen Winter wieder verlassen. Gemäss der französischen Sportzeitung «L’Équipe» sei der 13. der Ligue 1 nämlich unzufrieden mit dem Nati-Star und schaue sich bereits nach Alternativen um.

Wohin es den begnadeten Linksfuss ziehen wird, ist unklar. Fakt ist: Shaqiri fällt in Lyon immer mehr zwischen Rang und Traktanden. Wettbewerbsübergreifend kam der 30-Jährige in nur 13 Spielen zum Einsatz, steuerte dabei ein Tor und zwei Assists bei. Zu wenig für die hohen Ansprüche, die er mit seinem Wechsel im Sommer für über sechs Millionen Franken plus möglichen weiteren fünf Millionen Franken für Bonuszahlungen vom FC Liverpool mitgebracht hatte, so die Sportzeitung. Zuletzt wurde er von Trainer Peter Bosz (58) kaum noch eingesetzt. «L’Équipe» kürte ihn zusammen mit Goalie Alexander Nübel (Monaco) zum Flop-Transfer der laufenden Saison.

Lyon braucht Geld

Ein teurer Spieler, der nicht liefert, ist das Letzte, was Lyon momentan gebrauchen kann. Der siebenfache französische Meister steckt nämlich bis über beide Ohren in Geldproblemen. Allein die Tatsache, dass Lyon nach den jüngsten Fanausschreitungen mindestens die Spiele gegen Marseille, PSG und Saint-Etienne austragen muss, würde laut «L’Équipe» die Ostfranzosen zwölf bis 15 Millionen Franken kosten.

Und obwohl die Offensive durch die Afrika-Cup-Abwesenheit von Tino Kadawere (25) und Islam Slimani (33) zurzeit dünn ist und die Abgänge von Moussa Dembelé (25) und Bruno Guimaraes (24) wahrscheinlich, würde man in Lyon lieber Shaqiris Gehaltsbudget für andere Verstärkungen verwenden, als auf ihn zu setzen. Als möglicher Ersatz wird der iranische Knipser Serdar Azmoun (26) von Zenit St. Petersburg ins Spiel gebracht.

Shaqiri braucht Spielpraxis

Ob Lyon wirklich einen Abnehmer findet für den Nati-Star darf bezweifelt werden: Shaqiri verdient rund 360’000 Franken pro Monat und hat noch einen gültigen Vertrag bis 2024. Das Problem für den 30-jährigen Schweizer: Der 100-fache Nationalspieler braucht Spielpraxis, soll er für die WM im nächsten Winter in Katar bereit sein. Die Perspektiven in Lyon, die nötigen Minuten zu erhalten, sind nicht gut. Gut möglich, dass Shaqiri Gehaltseinbussen für mehr Spielpraxis in Kauf nehmen muss.

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Endet das Shaqiri-Kapitel bei Lyon bereits nach einem halben Jahr? 

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Laut Medienberichten, will Lyon den Nati-Star wieder loswerden. 

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Der 30-Jährige hat bei seinen Einsätzen zu wenig überzeugt. 

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(sih)

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