Nati startet ins EM-Abenteuer - Shaqiri kommt im Lambo – Fassnacht wird mit Küssen verabschiedet
Publiziert

Nati startet ins EM-AbenteuerShaqiri kommt im Lambo – Fassnacht wird mit Küssen verabschiedet

Die Mission Europameisterschaft beginnt. Mitte Mai gab Coach Vladimir Petkovic sein vorläufiges EM-Kader bekannt. Nun sind die Stars in Bad Ragaz eingetroffen.

von
Nils Hänggi
1 / 29
Xherdan Shaqiri kommt in Bad Ragaz an. Kostenpunkt seines Lamborghini Urus über 200’000 Franken. 

Xherdan Shaqiri kommt in Bad Ragaz an. Kostenpunkt seines Lamborghini Urus über 200’000 Franken.

Toto Marti/Blick/freshfocus
Wie auch Ruben Vargas, dem der Weg gezeigt wird. 

Wie auch Ruben Vargas, dem der Weg gezeigt wird.

Toto Marti/Blick/freshfocus
Nico Elvedi hat sich gemütlich angezogen. 

Nico Elvedi hat sich gemütlich angezogen.

Toto Marti/Blick/freshfocus

Darum gehts

  • In Bad Ragaz kommen am Mittwochnachmittag die Nati-Stars an.

  • Die Fussballer fahren in unterschiedlichen Klamotten und Autos vor.

  • Am Sonntag spielt die Nati gegen die USA. Vier Tage später folgt ein Testspiel gegen Liechtenstein.

Nun beginnt sie also für die Schweizer Nati. Die Mission Europameisterschaft. In Bad Ragaz startet die Vorbereitung für den aktuell 29 Mann grossen Kader. Und die Stars, sie reisen unterschiedlich an. Newscastle-Verteidiger Fabian Schär wird von seiner Mutter gebracht, Wolfsburg-Star Kevin Mbabu kommt wie Granit Xhaka mit einem Volkswagen. Xherdan Shaqiri fährt mit einem Lamborghini vor. Breel Embolo in einem Mercedes, Gavranovic mit einem Porsche. Steven Zuber hat sich für einen Ferrari entschieden, Haris Seferovic nach dem Flug aus Lissabon für einen Porsche.

Was auffällt: Wie unterschiedlich gekleidet die Nati-Stars sind. Manche sind eher gemütlich angezogen, tragen Trainerhose und Kapuzenpulli. Andere haben Jeans, T-Shirt und Jacke an. Besonders süss: Die Verabschiedung von Jenny Degen und ihrem Freund Christian Fassnacht. Die beiden sind seit 8,5 Jahren ein Paar – und kennen sich noch aus der Sekundarschule. Fassnacht und Degen nehmen sich in den Arm, küssen sich.

Gut gelaunt ist Jordan Lotomba, der sich nur ungern an sein letztes Einrücken ins Nati-Camp im vergangenen November erinnern dürfte. Wegen einer Corona-Infektion verpasste er das Nations-League-Spiel gegen Spanien sowie den Test gegen Belgien. Jetzt kann der Nizza-Verteidiger wieder lachen. «Besonders gut verstehe ich mich natürlich mit meinem Teamkollegen Dan Ndoye. Aber auch mit meinen alten YB-Teamkollegen Loris Benito und Christian Fassnacht lache ich viel», sagt Lotomba.

Drei Spieler werden noch aus dem Kader gestrichen

Das erste Spiel in der Vorbereitung ist bereits am kommenden Sonntag. Dann trifft die Schweizer Nati um 20 Uhr in St. Gallen auf die USA. Vier Tage später steht ein weiteres Testspiel gegen Liechtenstein auf dem Programm. Alle Trainings in Bad Ragaz finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Die erste Partie an der EM-Endrunde bestreitet dann das Team von Coach Vladimir Petkovic am 12. Juni in Baku gegen Wales.

Heisst: Noch haben die 29 Spieler ein wenig Zeit, um Werbung für sich zu machen. Obwohl: Für drei Nati-Stars könnte die EM-Vorbereitung schon bald wieder vorbei sein. So muss Petkovic bis am 1. Juni seinen definitiven EM-Kader benennen. Drei Spieler werden also nur das Testspiel gegen die USA erleben, ehe sie frühzeitig in die Ferien müssen. Welche das sind, ist noch unklar. Der Nati-Coach lässt sich nicht in die Karten blicken.

So hat Petkovic zwar gezielt einige junge Spieler eingeladen, damit er sie besser kennenlernen kann und sie ein bisschen Nati-Luft schnuppern können. Etwa Dan Ndoye, der in Nizza spielt, oder Andi Zeqiri, der für Brighton & Hove Albion auf Torejagd geht. Dass diese es aber auch sind, die aus dem Kader gestrichen werden, muss nicht sein. Das sagte der 57-Jährige bei der Bekanntgabe des vorläufigen EM-Kaders.

My 20 Minuten

Als Mitglied wirst du Teil der 20-Minuten-Community und profitierst täglich von tollen Benefits und exklusiven Wettbewerben!

Deine Meinung