Kein weiterer Jubel: Shaqiri torlos, aber vollmundig
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Kein weiterer JubelShaqiri torlos, aber vollmundig

Xherdan Shaqiri läuft es im zweiten Test mit Bayern München weniger gut: Trotz eines 11:0-Erfolgs seines Teams trifft der Schweizer nicht. Dafür geht er verbal in die Offensive.

von
fox

Nach kräftezehrenden Trainingseinheiten bestritt Bayern am Gardasee gegen eine Trentino-Auswahl ein nächstes Testspiel. Vor 2750 Zuschauern setzten sich die Deutschen auch in der Höhe verdient 11:0 durch.

Einen erneuten Torjubel von Xherdan Shaqiri sahen die Fans aber nicht. Der Kraftwürfel spielte die ersten 45 Minuten auf der «Zehn», also der Spielmacherposition, wie die Bayern berichten. In der Pause (6:0) tauschte Trainer Jupp Heynckes die gesamte Truppe aus. Brillieren konnten anstelle von Shaqiri Neuzuzug Mario Mandzukic und Rückkehrer Claudio Pizarro, welche ihre ersten Tore im Bayern-Trikot in dieser Saison erzielten. Zu feiern gab es zudem zwei Hattricks: Vor der Pause durch Arjen Robben, nach dem Tee dank des jungen Österreichers Kevin Friesenbichler (18).

Shaqiri peilt Robbens Position an

Shaqiri gibt dafür neben dem Platz Gas. Kürzlich erklärte er seine Beliebtheit, jetzt sagt er Arjen Robben den Kampf an: «Natürlich ist er ein Konkurrent von mir, ich würde gerne auf der Position im rechten Mittelfeld spielen», so der Basler in der «SportBild». Der 20-Jährige, der im offensiven Mittelfeld rechts, links oder zentral spielen kann, will sich nicht mit einer Reservistenrolle abfinden. «Wenn ich die Leistung, zu der ich fähig bin, bringe, werde ich spielen. Davon bin ich überzeugt», so der 20-Jährige. (fox/si)

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