Nach der roten Karte: «Shaqiri wird etwas zu hören bekommen»
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Nach der roten Karte«Shaqiri wird etwas zu hören bekommen»

FCB-Trainer Thorsten Fink sprach nach der bitteren Heimniederlage gegen Spartak Klartext. Man müsse noch viel lernen – im speziellen auch Rotsünder Shaqiri.

von
uto

Xerdan Shaqiri nach dem Spiel über seinen Platzverweis (Video 20 Minuten Online).

Finks Worte nach dem Schlusspfiff waren ungewohnt deutlich. Auf Xerdan Shaqiri angesprochen, der nach einer Tätlichkeit in der 78. Minute zurecht vom Platz flog, sagte der FCB-Trainer: «Shaqiri hat gute Anlagen, aber er muss noch viel lernen. Von mir wird er noch einige Töne zu hören bekommen». Generell zieht Fink folgendes Fazit aus den ersten 90 Minuten gegen Spartak Moskau: «Wir haben festgestellt, dass wir noch viel lernen müssen. Wir müssen uns künftig cleverer verhalten und die Anzahl unserer Ballverluste vermindern». Man habe nach der Pause das 3:0 angestrebt, dabei aber zwei, drei gute Möglichkeiten vergeben. Schliesslich habe Shaqiri mit seiner roten Karte die Chancen des FCBs vollends verbaut.

Der Rotsünder selbst sagte nach der Partie niedergeschlagen in der Mixed-Zone: «Ich wurde vor meinem Vergehen oft gefoult und war entsprechend geladen». Dann habe er halt seinen Arm herausgehalten. Shaqiri gab sich aber reumütig: «Ich muss den Fehler natürlich auf mich nehmen, so etwas darf einem Profifussballer nicht passieren».

«Erster Gegentreffer war Pech»

Marco Streller, der kurz vor dem Pausenpfiff das 2:0 für die Basler markierte, will ebenfalls festgehalten haben, dass man die eine oder andere Chance zum dritten Treffer gehabt habe. «Der Gegentreffer war dann Pech, anschliessend haben wir gespürt, wie sich die Russen aufzubäumen begannen». Über die ganze Partie gesehen, bilanzierte Streller: «In der ersten Halbzeit haben wir gezeigt, wie gut wird sind, in der zweiten Halbzeit bewies Spartak seine Qualitäten».

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