Aktualisiert 08.12.2011 08:05

Kongeniales Duo

Sherlock Frei und Dr. Streller

Im Stile von Sherlock Holmes und Dr. Watson lösten Alex Frei und Marco Streller gestern einen unmöglichen Fall: Der eine nahm volles Risiko, der andere bewies Köpfchen.

von
fbu/tog

Das Video zum 2:0 von Alex Frei. (Quelle: SF)

Ende des 19. Jahrhunderts schuf Sir Arthur Conan Doyle den Schlauberger Sherlock Holmes und den Haudegen Dr. Watson. Obwohl beide herausragende Persönlichkeiten waren, entfalteten sie erst im Team ihr volles Potenzial, gemeinsam war ihnen kein Fall zu schwierig.

Gegen den britischen Rekordmeister bewiesen Marco Streller und Alex Frei Qualitäten, die an die britischen Meisterdetektive erinnern: Der eine prügelte den Ball in die Maschen, der andere benutzte seinen Kopf.

Captain Streller nahm bei seinem Volley volles Risiko und sorgte damit in der 9. Minute für die frühe Führung. Als Strellers kongenialer Sturmpartner Frei kurz vor Schluss mit seinem Kopfball zum 2:0 erhöhte, schien der Krimi im St. Jakob gelaufen. Manchesters Anschlusstreffer sorgte aber nochmals für nervenaufreibende Minuten. Am Ende reichten die beiden Treffer: Dank Sherlock Frei und Dr. Streller ist die Schweiz um eine Fussballstory der Meisterklasse reicher. Und wie im Falle von Sir Conan Doyles Geschichten, wird man sie sich in aller Welt erzählen.

Besonders erwähnenswert: Alex Frei traf im bisherigen Champions-League-Wettbewerb fünfmal, dreimal davon in die Maschen von Manchester United und damit mitten ins Herz von Namensvetter Sir Alex Ferguson.

Streller trifft zum 1:0

(Quelle: SF)

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