Aktualisiert 14.02.2015 15:52

Slalom

Shiffrin will mit 19 Jahren WM-Gold verteidigen

Ted Ligety verteidigt im Riesenslalom seinen WM-Titel. Mikaela Shiffrin will es ihm im Slalom gleichtun.

von
Adrian Hunziker, Beaver Creek
1 / 11
14. Februar 2015Mikaela Shiffrin jubelt über die Verteidigung ihres Weltmeistertitels im Slalom. Die 19-Jährige fährt vor heimischem Publikum zum Sieg.

14. Februar 2015Mikaela Shiffrin jubelt über die Verteidigung ihres Weltmeistertitels im Slalom. Die 19-Jährige fährt vor heimischem Publikum zum Sieg.

AFP/Ezra Shaw
Hinter ihr landet die konstanteste Slalom-Fahrerin dieser Saison. Frida Hansdotter holt sich die Silbermedaille.

Hinter ihr landet die konstanteste Slalom-Fahrerin dieser Saison. Frida Hansdotter holt sich die Silbermedaille.

Keystone/Hans Klaus Techt
Bronze geht an Sarka Strachova. Die Tschechin fuhr damit nur 1,5 Jahre nach der Entfernung eines Hirntumors wieder auf ein WM-Podest.

Bronze geht an Sarka Strachova. Die Tschechin fuhr damit nur 1,5 Jahre nach der Entfernung eines Hirntumors wieder auf ein WM-Podest.

Keystone/George Frey

Lokalmatadorin Lindsey Vonn – sie wohnt in Vail – konnte sich an der WM keinen Titel sichern. Vonn holte «nur» Bronze im Super-G. In der Abfahrt wurde die 30-Jährige Fünfte, in der Super-Kombi schied sie aus. Bis am Freitag mussten die Gastgeber bibbern, bis sie Ted Ligety erlöste: Der 30-Jährige verteidigte seinen WM-Titel im Riesenslalom und holte somit erstmals Gold für die USA an der Heim-WM.

Nun versucht Slalom-Spezialistin Mikaela Shiffrin denselben Coup: die Titelverteidigung. Die Chance auf WM-Gold im Slalom für Shiffrin stehen nicht schlecht. In Schladming vor zwei Jahren triumphierte die Amerikaner bereits als 17-Jährige. In der aktuellen Saison hat Shiffrin zwei Slaloms gewinnen können und liegt in der Weltcup-Slalom-Wertung hinter der Schwedin Frida Hansdotter auf Rang zwei.

Shiffrin mit achtem Platz im Riesen

Im WM-Riesen lief es der Slalom-Olympiasiegerin von Sotschi noch nicht wie gewollt. Als beste Einheimische reihte sie sich im achten Rang ein. «Im ersten Lauf habe ich es etwas übertrieben, der zweite Durchgang war dann besser», sagte Shiffrin. Sie habe da mehr attackiert und ihre Linie gefunden. «Aber ich habe noch Arbeit vor mir, vor allem im flachen Bereich», sagte sie, wohl auch im Hinblick auf den Slalom.

Denn auch im Mannschaftswettbewerb lief es Shiffrin nicht. Das amerikanische Team scheiterte bereits im Viertelfinal am späteren Bronze-Gewinner Schweden. Nun will die in Vail geborene Shiffrin im letzten Frauen-Rennen angreifen und dafür sorgen, dass die USA an den Heim-Spielen zwei WM-Titel verteidigen können.

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.